Snowden fordert vor Rückkehr in die USA Amnestie

Snowden fordert vor Rückkehr in die USA Amnestie

Snowden sei grundsätzlich zu Gesprächen mit Justizminister Eric Holder über einen Rückreise von Moskau in die Vereinigten Staaten bereit, aber nur, wenn er eine Amnestie-Zusage erhalte, sagte Jesselyn Radack am Sonntag in Interview des amerikanischen Senders NBC.

Danach sieht es aber nicht aus. "Es ist ein bisschen entmutigend, dass Holder Gnade und Amnestie vom Tisch genommen hat", sagte Radack. Denn dies seien zwei der Punkte, über die man verhandeln wolle - sollte es dazu kommen. Bislang aber seien weder sie noch Snowden kontaktiert worden, um Verhandlungen aufzunehmen.

Holder hatte vergangene Woche in einem Interview des Senders MSNBC gesagt, dass eine Amnestie für Snowden nicht infrage komme. Snowden wird in seiner Heimat Geheimnisverrat vorgeworfen. Nach Einschätzung des ehemaligen Ministers für Innere Sicherheit, Michael Chertoff, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Der Ex-NSA-Mitarbeiter, der zahlreiche Geheimdokumente an Journalisten weiterreichte und so ein weltweites Spionageprogramm der amerikanischen Nachrichtendienste in bislang ungeahntem Ausmaß enthüllte, hält sich derzeit in Russland auf, wo ihm vorübergehend Exil gewährt wurde. Das Interview mit Radack wurde via Satellit von Moskau aus geführt.

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