"PRISM ist nur die Spitze des Eisbergs"

"PRISM ist nur die Spitze des Eisbergs"

Nach Aussage von Ex-Mitarbeitern des US-Geheimdienstes NSA ist das Ausmaß der Überwachung durch die Amerikaner weit größer als bisher bekannt.

"PRISM ist nur die Spitze des Eisbergs", sagte Thomas Drake, der zur Führungsebene des Geheimdienstes gehörte und 2001 ausstieg, dem Magazin "Stern".

Der langjährige frühere NSA-Mitarbeiter William Binney sagte, der US-Geheimdienst speichere mittlerweile wohl zwischen 40 und 50 Billionen Telefonate und E-Mails aus der ganzen Welt, vor allem Verbindungsdaten, aber auch Inhalte. "Die NSA will alles. Jederzeit." Diese Macht gefährde die Demokratie.

Mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen NSA und dem deutschen Bundesnachrichtendienst BND sagte Binney, der BND sei bis heute einer der wichtigsten Partner der Amerikaner. Die NSA habe dem deutschen Auslandsgeheimdienst bereits in den 1990er-Jahren Spähsoftware zur Verfügung gestellt.

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass der BND wie auch der Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst) eine NSA-Software nutzen. Laut Verfassungsschutz handelt es sich dabei aber nicht um ein Spähprogramm, sondern um ein Instrument zur Filterung vorhandener Daten. Auch werde die Software derzeit nur getestet.

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