NSA sammelt weltweit 200 Millionen SMS pro Tag

NSA sammelt weltweit 200 Millionen SMS pro Tag

Dabei seien unter anderem Informationen über Reisepläne, Kontakte und Finanztransaktionen abgefangen worden, berichtete der britische "Guardian" am Donnerstag.

Betroffen von dem Programm mit dem Codenamen "Dishfire" seien auch Personen gewesen, gegen die kein Verdacht illegaler Machenschaften bestanden habe.

Die Zeitung berief sich auf Material des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden. Seit Monaten lässt dieser immer neue Details durchsickern, die das Ausmaß der weltweiten Überwachungspraktiken offenbaren. Russland gewährt ihm derzeit vorübergehend Asyl. In den USA soll ihm der Prozess wegen Geheimnisverrats gemacht werden. Am Freitag will US-Präsident Barack Obama in einer Grundsatzrede erläutern, welche Konsequenzen er aus der Abhöraffäre zu ziehen gedenkt. Nicht zuletzt die deutsch-amerikanischen Beziehungen haben gelitten, weil auch ein Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel angezapft worden sein soll. Im Rahmen des "Dishfire"-Programms werde "so ziemlich alles gesammelt, was geht", berichtete der "Guardian". Die Zeitung verwies konkret auf eine NSA-Präsentation aus dem Jahr 2011, in der SMS-Nachrichten als eine "Goldmine" bezeichnet worden seien, die es auszubeuten gelte. Demnach seien im April jenes Jahres im Schnitt täglich 194 Millionen solche Text-Kurznachrichten gesammelt worden. Die NSA erklärte, die Andeutung, man sammle willkürlich und ungebremst Daten, sei "falsch".

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