NSA späht weltweit 100.000 Computer mit Spionagesoftware aus

NSA späht weltweit 100.000 Computer mit Spionagesoftware aus

Damit könne die NSA diese Geräte überwachen oder für Cyberangriffe nutzen, schreibt die "New York Times" unter Berufung auf Dokumente des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, Computer-Experten und US-Regierungskreise.

Die NSA habe sich zumeist Zugang zu Computer-Netzwerken verschafft, um das Programm einzuspeisen, aber auch eine geheime Funktechnik genutzt, um Geräte auszuspähen, die nicht mit dem Internet verbunden und besonders geschützt seien. Dazu seien heimlich Bauteile in die Computer wie etwa USB-Karten eingesetzt worden. In den meisten Fällen müssten diese von Agenten, Herstellern oder ahnungslosen Nutzern eingebaut worden sein.

Die NSA habe damit das chinesische und russische Militärs sowie Drogenkartelle überwacht - aber auch Handelsinstitutionen der EU und Verbündete im amerikanischen Anti-Terror-Kampf wie Saudi-Arabien, Indien und Pakistan, berichtet das Blatt. Hinweise, dass die NSA dieses "Quantum" genannte Programm auch innerhalb der USA eingesetzt habe, gebe es nicht. Die Abhörpraktiken der NSA haben weltweit für Empörung gesorgt. Ans Licht kamen sie durch den Ex-Geheimdienstmitarbeiter Snowden. Seit Monaten lässt er immer neue Details durchsickern, die das Ausmaß der Lauschangriffe offenbaren. Russland gewährt ihm derzeit Asyl. In den USA soll ihm der Prozess wegen Geheimnisverrats gemacht werden.

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