Microsoft begehrt gegen Schnüffel-Dienste auf

Microsoft begehrt gegen Schnüffel-Dienste auf

Microsoft hat seinen ausländischen Kunden versprochen, sich gegen Spähaktionen des US-Geheimdienstes NSA vor Gericht zu wehren.

Der Softwarekonzern sei zudem der Auffassung, dass die amerikanischen Behörden nicht befugt seien, im Ausland gespeicherte Daten abzugreifen, sagte Microsoft-Justiziar Brad Smith am Mittwochabend in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Unternehmen kündigte zudem an, weit öfter als bisher den internen Datenverkehr zu verschlüsseln. Hintergrund sind Berichte, wonach die NSA die Datenströme der Internetriesen Google und Yahoo außerhalb der USA ohne Gerichtsbeschluss angezapft hat. Auch die beiden Microsoft-Konkurrenten kündigten daraufhin an, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen.

Die NSA-Enthüllungen gehen auf Unterlagen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden zurück und verunsichern IT-Unternehmen und ihre Kunden seit Monaten. Auch Smith räumte ein, dass die Affäre ein "Erdbeben" in der Branche ausgelöst habe. Die NSA hat wie viele US-Politiker die Spähaktionen als wichtig etwa für den Anti-Terror-Kampf verteidigt.

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