ICANN geht nach NSA-Affären auf Distanz zu USA

ICANN geht nach NSA-Affären auf Distanz zu USA

Es bestehe zwar eine "besondere Beziehung" zu den USA, sagte der ICANN-Chef Fadi Chehade. Doch die Organisation wolle sich künftig globaler aufstellen und weniger auf eine Regierung ausrichten, sagte er am Mittwoch auf dem Jahrestreffen der ICANN in Buenos Aires.

Er wolle möglichst viele Interessierte in die Entscheidungen der ICANN einbeziehen und nicht "eine Regierung durch eine andere ersetzen", sagte der gebürtige Libanese, der auch Staatsbürger Ägyptens und der USA ist.

Die ICANN ist für die Verwaltung der übergeordneten Webadressen zuständig, also der Endungen wie .de, .org oder .com. Sie sitzt in den USA und arbeitet mit dem US-Handelsministerium zusammen.

Brasilien hat für Anfang kommenden Jahres eine Konferenz zu den Regeln des Internets angekündigt. Chehade dämpfte jedoch die Hoffnungen: "Erwarten Sie nicht, dass es am Ende eine Erklärung über Lösungen zu den Problemen der Cybersicherheit geben wird", sagte er. Die Konferenz solle lediglich dem Austausch dienen.

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