Grenzenlos online: Wien baut 400 zusätzliche WLAN-Hotspots

Grenzenlos online: Wien baut 400 zusätzliche WLAN-Hotspots

Auf der Mahü gibt es seit 24. Oktober gratis WLAN, in den kommenden zwei Jahren will Wien sein öffentliches Netz massiv ausbauen, 400 neue Hotspots sollen entstehen.

Auf dem Naschmarkt, im Prater und auf der Mahü gibt es bereits kostenloses Wlan. In den kommenden zwei Jahren sollen zu den 60 bereits in Betrieb befindlichen "Access Points" bis zu 400 neue WLAN-Hotspots errichtet werden. Wien investiert dafür rund 1,9 Millionen Euro.

Die neuen Hotspots sollen gleichmäßig über die Bezirke verteilt werden. Kostenloses Surfen wird vor allem auf öffentlichen Plätzen, entlang größerer Straßenzüge oder in ausgewählten Parks ermöglicht. Konkret vorgeschlagen sind Standorte für 305 Örtlichkeiten, die bereits 2015 in Betrieb gehen sollen. Eine genaue Abstimmung mit den jeweiligen Bezirken ist im Laufen, hieß es im Rathaus.

Das WLAN wird weitgehend auf bestehender Infrastruktur montiert, wie betont wurde. Vor allem Lichtmasten werden dabei zum Zug kommen. Die Kosten für die Errichtung der rund 400 Zugangspunkte werden laut Stadt rund 1,9 Millionen Euro betragen. Der entsprechende Beschluss soll demnächst im zuständigen Gemeinderatsausschuss erfolgen.

Surfzeit auf acht Stunden begrenzt

Ein Verbindungsaufbau über das Public-WLAN in Wien setzt eine Registrierung mit einer Mobiltelefonnummer voraus. Die Zeit, in der man im Internet surfen kann, ist derzeit auf acht Stunden begrenzt. Ist die Frist abgelaufen, kann man sich jedoch sofort erneut registrieren. Manche Angebote wie etwa ein Stadtplan können unbegrenzt genutzt werden. Zum Schutz von Kindern oder Jugendlichen sind nicht alle Seiten im Internet freigeschaltet.

"Mit dem Ausbau des WLAN-Angebots der Stadt im gesamten Stadtgebiet macht Wien einen großen Schritt: Der freie Zugang zum Internet gehört zu einer Smart City genauso wie ein hervorragendes Öffi-Netz oder eine effiziente Energieversorgung. Wien ist damit auf Augenhöhe mit Städten wie New York oder Barcelona", versicherte Vassilakou.

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