Facebook: Postings bekommen ein Ablaufdatum

Facebook: Postings bekommen ein Ablaufdatum

Statusmeldungen auf Facebook könnten schon bald mit einem Ablaufdatum versehen werden. Derzeit führt das soziale Netzwerk einen Testlauf auf der iOS-App durch, bei der Nutzer auswählen können, ob ihre Einträge schon nach einer Stunde oder erst nach einer Woche wieder von ihrer Timeline verschwinden. Ob dieses Feature für alle 1,2 Milliarden Facebook-Nutzer eingeführt wird, steht noch nicht fest.

Menlo Park. Das Online-Netzwerk Facebook experimentiert mit einem Ablaufdatum für Einträge der Nutzer. Einige Nutzer bemerkten, dass sie bei der Facebook-App für Apple-Geräte ein Ablaufdatum einstellen konnten. Das Netzwerk bestätigte den Test gegenüber dem Blog "The Next Web".

"Wir führen einen kleinen Testlauf für eine Funktion in der Facebook-App für iOS durch, bei der Nutzer im Voraus die Löschung ihrer Einträge festlegen können", erklärte das Unternehmen. Bilder zeigen Auswahlmöglichkeiten für ein Ablaufdatum zwischen einer Stunde und einer Woche. Allerdings ist unklar, ob ein Eintrag damit nur aus dem Profil der Person verschwinden, oder auch von den Facebook-Servern gelöscht würde.

Erst vergangene Woche erweiterte Facebook in Deutschland die Einstellungsmöglichkeiten für das Geschlecht im persönlichen Profil über "Mann" und "Frau" hinaus. Darunter soll es 60 Auswahlmöglichkeiten geben, die Facebook gemeinsam mit dem deutschen Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ausgearbeitet hat. Dazu zählen "androgyn", "intersexuell" oder "Femme" sowie "Trans* Mann" oder "Trans* Frau". Das Online-Netzwerk will es damit seinen Nutzern einfacher machen, ihre Geschlechtsidentität auszudrücken. In Österreich stehen die Änderungen "noch nicht zur Verfügung", hieß es bei Facebook auf APA-Anfrage. Das Unternehmen plane aber auch hier eine Umstellung.

Facebook probiert immer wieder neue Funktionen bei einigen Nutzern aus und misst deren Reaktion. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Änderung für alle 1,2 Milliarden Facebook-Nutzer eingeführt wird.

Wirtschaft

Mateschitz und Benko checken bei Checkrobin ein

Technik

Twitter verschärft Regeln gegen Hetze und Gewaltandrohungen

Wirtschaft

Druck auf Booking.com wegen Preisklauseln