Facebook wird zum Freund des Geldes

Facebook wird zum Freund des Geldes

Nicht nur Bla-bla, sondern Geld schupfen heißt es künftig von Freund zu Freund auf Facebook.

Der US-Social-Media-Konzern Facebook greift nun auch an das Geldbörsel: Die Freunde und Nutzer von Facebook können künftig über den Messenger-Dienst Geld hin- und herschupfen. Zunächst nur in den USA. Der Startermin ist irgendwann in den nächsten Monaten.

Menlo Park/USA. Apple hat es schon gemacht, Google sowieso, Samsung ist auch dabei und bei Safari.com in Kenia ist das gar schon Routine seit Jahren Geld von einem Handy zum anderen zu schicken. Und nun ist auch Facebook fast so weit, von Freund zu Freund, also Nutzer zu Nutzer Geld hin und her zu schupfen.

Wann die virtuelle Geldsteuerung bei Facebook losgehen soll, ist noch nicht bekannt. "In den nächsten Monaten", heißt es bei Facebook. Und freilich mit höchstem Sicherheitsstandard. Über den Mitteilungsdienst Messenger von Facebook, am PC, Tablet oder Smartphone (siehe Foto) sollen die Nutzer den Zahlungsdienst nutzen.

Voraussetzung dafür ist eine Debit-Karte, der ein Konto bei einer Bank hinterlegt ist. Mastercard und Visacard sind die Kooperationspartner von Facebook und bilden somit über die Debit-Karte die Brücke zu den US-Banken. Die Zahlung wird durch Eingabe eines PIN-Codes ausgelöst. Eine Kreditkarte reicht noch nicht.

In welcher Höhe Facebook an den Transaktionen mitschneidet wurde nicht bekanntgegeben. Beim Zahlungsdienst von Apple Pay sollen pro 100 Dollar Transaktionsvolumen 12 Cent bei Apple hängen bleiben.

Die Facebook-Aktie hat seit Bekanntgabe des Zahlungsdienstes leicht im Plus bei 79,46 Dollar (NASDAQ:FB).

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