Ein Google Doodle für Dian Fossey

Ein Google Doodle für Dian Fossey

Das Jahr 2014 steht bei Google bisher ganz im Zeichen außergewöhnlicher Frauen. Nach Simone de Beauvoir und Annette von Droste-Hülshoff wird nun die Verhaltensforscherin Dian Fossey, die ihr Leben ganz den Berggorillas und deren Schutz gewidmet hat, mit einem Doodle geehrt.

"Gorillas im Nebel", die Hollywoodproduktion mit Sigourney Weaver, machte die Verhaltensforscherin und Zoologin Dian Fossey im Jahr 1988 der breiten Weltöffentlichkeit bekannt.

Die 1963 reiste die 1932 in San Francisco geborene Fossey erstmals nach Ostafrika, wo sie erstmals in ihrem Leben Berggorillas begegnete und der Faszination der Menschenaffen verfiel. 1966 ließ sie sich auf ein Langzeitprojekt ein, um zu erforschen, wie viele dieser Tiere noch leben und um ihr Verhalten zu studieren. Die Arbeit Fosseys nahm eine erstaunliche Wendung, als die Berggorillas sie zu akzeptieren begannen und selbst die Silberrücken - die alten männlichen Leittiere - mit der Forscherin zu kommunizieren begannen. Sie wurde von den Gorillas faktisch aufgenommen und dokumentierte in ihren Arbeiten für das National Geographic deren Verhalten.

Trailer zur Dian Fossey Dokumentation (2003)

Fossey setzte sich vehement für den Schutz der Berggorillas ein, bekämpfte Wilderer und machte sich für einen großen Nationalpark zum Schutz der Menschenaffen in Ruanda stark. am 27. Dezember 1985 wurde Fossey ermordet mit eingeschlagenem Schädel in ihrer Hütte im Kaisoke Forschungszentrum gefunden.

Fossey wurde 53 Jahre alt. Der Mord an ihr wurde nie aufgeklärt. Verschiedene Theorien gehen meinen, dass sie entweder Tourismus-Projekten oder Wilderern im Wege war. Ihrem letzten Wunsch entsprechend wurde sie auf einem Gorillafriedhof begraben. Nach ihr wurde bereits ein Asteroid, der Trabant Nummer 23032, benannt.

Gorillas im Nebel Trailer (Warner Broters, 1988)

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