Innovations-Ranking: Österreich bei Bloomberg auf Platz 13

Innovations-Ranking: Österreich bei Bloomberg auf Platz 13

Heuer liegt Österreich im Bloomberg-Innovationsranking auf dem 13. Platz - damit schafft es die Alpenrepublik zwar nicht in die Top 10, verbessert sich aber immerhin im Vergleich zum Vorjahr.

Österreich schaffte es dieses Jahr im Bloomberg-Innovationsranking auf den 13. Platz. Dies ist eine klare Verbesserung zum letzten Jahr, als Österreich nur auf Platz 17 kam, schreibt die "Presse". Stark war Österreich bei Akademikerquote und naturwissenschaftlichen Studien, (Platz sieben), Patenten (Platz 13) und Produktivität (Platz 14). Eine schlechtere Platzierung gab es in der Hightech-Dichte (Platz 30).

Den ersten Platz in der Allgemeinwertung erreichte wieder Südkorea, gefolgt von Deutschland, Schweden, Japan und der Schweiz. China ist auf Platz 21 abgestürzt. Von Afrika haben es nur zwei Länder (Marokko und Tunesien) unter die Top 50 geschafft, und von Südamerika nur Argentinien.

Wirtschaftsbund: Es besteht Handlungsbedarf

„Das Ergebnis zeigt: die Innovationskraft in Österreich ist groß. Der Aufwärtstrend ist erfreulich. Gleichzeitig gibt es aber noch Spielraum nach oben. Da müssen wir ansetzen. Unsere Aufgabe ist es, den heimischen Betrieben die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie das Innovationspotenzial voll ausschöpfen können“, kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär die Ergebnisse des Innovationsrankings. Die Tatsache, dass Deutschland und die Schweiz (Platz 5) besser positioniert sind zeige aber, dass noch Handlungsbedarf besteht. "Auch wir müssen uns die Top 5 zum Ziel machen“, betont Haubner.

Speziell im Bereich der Unternehmensfinanzierung sieht der Wirtschaftsbund-Generalsekretär Handlungsbedarf: „Der Mittelstand und Start-Ups haben oft in einem schwierigen Umfeld zu kämpfen. Vor allem die Finanzierung bereitet Probleme. Fremdkapital zu bekommen gestaltet sich häufig schwierig. Eine erfolgreiche Start-Up-Szene braucht geeignete Finanzierungsformen“. Deshalb fordert der Wirtschaftsbund die Schaffung eines Beteiligungsfreibetrages und die Umsetzung der im Regierungsprogramm vorgesehenen Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft NEU. „Ohne adäquate Mittel bleibt eine Idee nur eine Idee. Wir müssen schauen, dass die Ideen auch Wirklichkeit werden können“, so Haubner.

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