HTC One kommt offenbar mit Verspätung an

HTC One kommt offenbar mit Verspätung an

Das neue Spitzenmodell des taiwanesischen Herstellers HTC wird später als geplant verkauft werden: Lieferengpässe lassen den Verkaufsstart des HTC One nach hinten rücken.

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC muss wegen Engpässen bei der Lieferung von Bauteilen den Start seines neuen Spitzenmodells HTC One verschieben. Das Gerät gilt als großer Hoffnungsträger des Unternehmens, das wegen mächtiger Konkurrenz etwa von Samsung stark unter Druck steht. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, werde der für die dritte Märzwoche geplante Start um zwei bis drei Wochen verschoben.

Vor allem bei Komponenten wie dem Metallgehäuse sowie Kamerateilen gebe es laut HTC-Managern Lieferschwierigkeiten. "Wir arbeiten eng mit allen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass wir so viele Bestellungen wie möglich bedienen können", wird der HTC-Marketing-Manager Benjamin Ho zitiert. Vorbestellungen würden bis Ende März in einigen Märkten, in weiteren dann Anfang April ausgeliefert.

Im Februar hatte der taiwanische Hersteller sein neues HTC One vorgestellt. In das High-Tech-Gerät setzt das Unternehmen große Hoffnungen, um verlorene Marktanteile im hart umkämpften Markt zurückzugewinnen. Gegen die wachsende Dominanz von Apple und Samsung konnte sich HTC zuletzt nicht mehr durchsetzen.

Am Dienstag unterlag das Unternehmen vor dem Landgericht Mannheim in einem Patentverfahren gegen den Rivalen Nokia. In dem Fall hatte der finnische Handybauer insgesamt 40 Patente ins Feld geführt, die angeblich von der Konkurrenz unrechtmäßig genutzt werden. HTC wird gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen. Das HTC One ist von der Entscheidung in Mannheim nicht betroffen.

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