HP und seine Anti-Krisen-Produkte

HP und seine Anti-Krisen-Produkte

„Alles in Einem“ lautet die Zauberformel, mit der HP seine Marktstellung in Österreich verteidigen will. Das bedeutet: Hybrid-Computer, Internet-Drucker und All-in-One-Computer.

HP ist international in den vergangenen Wochen weniger mit neuen Produkten, sondern eher mit den angekündigten Sparmaßnahmen – inklusive Stellenabbau – aufgefallen. Das geht aber anderen Unternehmen dieser Branche nicht anders. In Österreich jedenfalls ist von Jobstreichungen noch keine Rede, dafür will man mit neuen Geräten seine Position als klare Nummer eins am Computermarkt verteidigen – format.at/trend.at berichtete.

Die Höhepunkte in dieser Hinsicht sind neue Hybrid-Computer (eine Mischung aus Tablet und Laptop), neue Drucker mit Web-Anschluss sowie neue All-in-One-PC - das sind Computer, bei denen die Festplatte im Monitor untergebracht ist.

Zunächst zum Thema Hybrid: Spitzenmodell soll hier der HP Envy x2 sein, der rechtzeitig fürs Weihnachtsgeschäft auch in Österreich verkauft werden soll. Rund 950 Euro wird das Gerät kosten, das im Prinzip aus zwei Teilen besteht: Der 11,6 Zoll große Bildschirm kann von der Tastatur gelöst werden und wird so zum Tablet; sonst ist das Ding ein „normales“ Ultrabook mit 1,4 Kilogramm Gewicht. Das Modell läuft (natürlich) unter Windows 8; interessant ist etwa der in den Bildschirm integrierte Lautsprecher aus dem Hause Beats Audio.

Bei den Druckern will HP auf die Anbindung der Modelle ans Internet setzen – so können Mails an die Drucker direkt geschickt werden, was etwa das Ausdrucken von Dokumenten von unterwegs erleichtert. Während bei den Büro-Druckern neue Touchscreens zur leichteren Bedienung dazukommen, gibt es am anderen Ende der Produktpalette das Modell HP Officejet 150, der den Beinamen „Mobile All-in-One“ trägt. Es handelt sich also um einen tragbaren Drucker, der etwa für Außendienstmitarbeiter Dienst verrichten soll.

Stichwort All-in-One: Neu ist ein Gerät namens SpectreOne, das über ein sogenanntes Trackpad verfügt, über das Windows 8 besonders leicht zu bedienen sein soll. Ebenso ungewöhnlich ist der NFC-Sensor im Standfuß, dadurch sollen Daten von Mobilgeräten rasch auf den PC übertragen werden. Der Bildschirm wird knapp 24 Zoll groß sein.

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