Hartes Sparprogramm beim BlackBerry-Hersteller

Hartes Sparprogramm beim BlackBerry-Hersteller

Neues Betriebssystem lässt weiter auf sich warten.

Der kanadische Handy-Hersteller Research in Motion (RIM) kommt nicht aus den Schlagzeilen – und gute Nachrichten sind für den einst erfolgsverwöhnten Konzern selten geworden. Der Hersteller der BlackBerry-Geräte steht vor einem drastischen Sparprogramm: Eine Milliarde US-Dollar muss RIM nach Berichten von US-Medien einsparen, 2000 bis 3000 Jobs sollen in den nächsten Monaten gestrichen werden.

Schwierige Aufgabe

Der neue RIM-Chef Thorsten Heins hat wahrlich keine leichte Aufgabe: Er muss das Unternehmen, dessen Aktien an der Börse im letzten Jahr um mehr als 60 Prozent gefallen sind, wieder aufrichten und das Vertrauen der Investoren gewinnen. Die BlackBerry-Geräte, einstmals liebstes Spielzeug von Managern und bekannt für die rasche Übermittlung von Mails, hinken technologisch der Konkurrenz hinterher, vor allem wegen des überalterten Betriebssystems. Seit Monaten kämpfen die RIM-Techniker mit der Entwicklung eines neuen Systems, doch die Markteinführung wurde bereits mehrmals verschoben. Längst haben Geräte wie das iPhone oder das Samsung Galaxy S3 den Status als Arbeitsgerät erobert.

Zuletzt hatte RIM mit hohen Zahlungen an seine Ex-Chefs von sich reden gemacht.

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