Handy-Navigation macht TomTom zu schaffen

Handy-Navigation macht TomTom zu schaffen

Niederländischer Anbieter von Navigationsgeräten leidet unter der Konkurrenz durch kostenlose Software auf Smartphones.

Der niederländische Anbieter von Navigationsgeräten TomTom hat seine Umsatzprognose für dieses Jahr gekürzt. Die wirtschaftliche Lage in Europa schlage sich deutlich in der Automobilindustrie nieder, begründete TomTom am Dienstag den Schritt. Die Firma, deren Geräte unter anderem von Autofahrern benutzt werden, kämpft seit längerem mit einer sinkenden Nachfrage wegen der starken Konkurrenz durch zum Teil kostenlose Navigationssoftware auf Smartphones oder Kartendienste von Google und Nokia.

Im abgelaufenen dritten Quartal sank der Gewinn um 23 Prozent auf 22 Mio. Euro, der Umsatz um 19 Prozent auf 274 Millionen Euro, wie TomTom weiter mitteilte. Experten hatten indes noch mit deutlicheren Rückgängen gerechnet. Im Gesamtjahr rechnet die Firma nun mit einem Umsatz von 1,05 Milliarden Euro statt wie bisher von 1,10 Milliarden Euro.

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