Googles Frontalangriff auf TV und Print

Googles Frontalangriff auf TV und Print

In einem Interview mit Financial Times Deutschland kündigt Google-Manager Neal Mohan an, mit einer neuen Messmethode die Reichweite von Onlinewerbung genauer zu messen. Damit will er TV und Print frontal angreifen und Markenartikler ins Internet holen.

Rund 90 Milliarden Dollar werden Schätzungen zufolgen weltweit pro Jahr für Internet-Werbung ausgegeben. Tendenz: Stark wachsend. Doch im Vergleich zu den Werbeausgaben bei TV (200 Milliarden Dollar) und Print (rund 140 Milliarden) ist Internet-Werbung noch weit hintennach.

Das soll sich nun ändern: Neal Mohan, beim US-Konzern Google für Displayanzeigen verantwortlich, kündigt im Interview mit Financial Times Deutschland eine Offensive an: "Unser Ziel ist es, aus einer 30-Mrd.-Dollar-Branche eine 200-Mrd.-Dollar-Branche zu machen." Sein Plan: Die Werbemilliarden der Markenartikler sollen aus Fernsehen und Print in Banneranzeigen und Videospots auf Webseiten, also die Displaywerbung, wandern.

Hier der Artikel der FTD in voller Länge.

Mohan will Konzerne mit einer neuen Messmethode für die Reichweite von Onlinewerbung anlocken. Diese nennt sich Active GRP und gibt Bruttoreichweiten an, genau wie die TV-Sender.

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