Google-Suche mit Klimt-Kuss

Google-Suche mit Klimt-Kuss

Doodle für Klimt: Google-Schriftzug in den "Kuss" eingearbeitet - Unbezahlbare Werbung für Österreich.

Die beste Werbung ist oft eine, die gar nichts kostet: Derzeit macht Google mit einem Klimt-Bild Werbung für Österreich, die tatsächlich nicht in Gold aufzuwiegen ist. Auf der Startseite der Suchmaschine ist nämlich derzeit der Schriftzug von Google in das bekannteste Bild des österreichsichen Malers Gustav Klimt eingebettet.

Der Grund: Dessen Geburtstag jährt sich heute, Samstag, zum 150. Mal. In zehn Wiener Museen sind derzeit große Ausstellungen zu Klimt zu sehen (allen voran die Ausstellung im Belvedere, Infos siehe unten); am Samstag öffnet zudem das neue Gustav-Klimt-Informationszentrum in Kammer am Attersee.

Google Doodle

Diese ungewöhnliche Ausformung der Startseite heißt bei Google "Doodle" - zu bestimmten Anlässen erscheint dann nicht der gewohnte Schriftzug, sondern eine etwas anders gestaltete Schrift bzw. Bilder, Comics, etc. Am 9. Juli war das beispielsweise der Unabhängigkeitstag in Argentinien gewesen.

Details zu Klimt

Gustav Klimt, am 14. Juli 1862 im damaligen Baumgarten bei Wien - heute Wien-Penzing - geboren, verhalf dem Wiener Jugendstil zu Weltruhm. Schon zu Lebzeiten erfolgreich, gilt er heute als einer der prominentesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein "Kuss", zu sehen im Belvedere, zählt zu den bekanntesten Ikonen der Moderne, die "Goldene Adele" erreichte vor sechs Jahren nach ihrer Restitution den Rang des teuersten Kunstwerks der Welt.

Infos zur Ausstellung im Belvedere

"150 Jahre Gustav Klimt" noch bis 6. Jänner 2013 im Oberen Belvedere, Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien, täglich von 10 bis 18 Uhr. Katalog dazu: "150 Jahre Gustav Klimt" von Agnes Husslein-Arco und Alfred Weidinger (Hrsg.), 352 Seiten, 39 Euro. Infos im Internet: Website des Belvedere.

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