Geld für Technologie-Gründer

Geld für Technologie-Gründer

Geld für Unternehmen im IT- und Life Science-Sektor.

Die staatliche Förderbank aws hat sich im Rahmen der "Venture-Capital-Initiative" mit rund fünf Millionen Euro an den zwei Risikokapital-Fonds Speed Invest und ETF II beteiligt. "Damit werden forschungs- und technologieorientierte Unternehmen ab der Gründung unterstützt", heißt es in einer Aussendung der aws.

Ein internationaler Expertenrat hatte zuvor sieben potenzielle Fonds geprüft. Die Verträge mit den beiden Beteiligungsunternehmen wurden Mitte Juni unterschrieben werden, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Der Einstieg sei zu "marktüblichen Konditionen" erfolgt.

Durch den deutschen Technologiefonds ETF II sollen die Finanzierungsmöglichkeiten für heimische Life-Science-Unternehmen deutlich vergrößert werden. Der heimische Risikokapitalfonds Speed Invest hat sich auf österreichischen Unternehmen im IT-Sektor (Internet, e-Commerce, mobile Anwendungen) spezialisiert und ist seit seiner Gründung Mitte 2011 in vier österreichische Portfoliounternehmen (euphoria, Sipwise, Gaminside, finderly) investiert.

"Bei der Versorgung der Wirtschaft mit Risikokapital hat Österreich im internationalen Vergleich einen Nachholbedarf, der auch im aktuellen EU-Innovationsanzeiger angesprochen wurde", betonte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V). Man wolle mit der Initiative die Finanzierungslücke zwischen innovativen Ideen und wirtschaftlicher Wertschöpfung schließen.

aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister erwartet "eine Signalwirkung" für private Investoren. Die aws habe bisher im Rahmen ihrer "Venture-Capital-Initiative" Frühphasen-Fonds für ein Engagement in Höhe von 20 Millionen Euro ausgewählt. Die Risikokapital-Fonds hätten sich verpflichtet, zumindest doppelt so viel - also 40 Millionen Euro - an Risikokapital in heimische Technologieunternehmen zu investieren, so der aws-Geschäftsführer.

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