Sony stellt Videobrille "Morpheus" auf Gamescon vor

Sony stellt Videobrille "Morpheus" auf Gamescon vor

Mit "Morpheus" können Spieler in virtuelle 3D-Welten eintauchen. Lange Warteschlangen verursachte Sony auf der Kölner Spielemesse mit seiner Neuheit. Bereits jeder dritte Gamer ab 14 Jahren kann sich vorstellen eine solche Brille zu kaufen. Bis zur Marktreife des Produktes dauert es aber noch, so der Hersteller.

Auf der Gamescom in Köln zeigt Sony seine Videobrille "Project Morpheus" erstmals einem breiten Publikum. Besucher der Spielemesse haben zumindest theoretisch die Möglichkeit, die Brille, zu testen. Bereits am ersten Messetag, der noch den Fachbesuchern vorbehalten ist, bildeten sich lange Warteschlangen.

Mit der "Morpheus", einer überdimensionierten Brille inklusive Headset, taucht der Spieler in virtuelle 3D-Welten komplett ein. In einer der ersten Demos schlüpft man in einen Taucherkäfig unter Wasser, der von einem riesigen Hai ins Visier genommen wird. Bis zur Marktreife dürfte es jedoch noch einige Zeit dauern. Ein Termin stehe noch nicht fest, sagte Uwe Bassendowski, Deutschlandchef von Sony Computer Entertainment. Die Videobrille werde auf den Markt kommen, sobald eine Reihe von Spielen dafür zur Verfügung stehen. Auch die Datenbrille Oculus Rift, die gerade von Facebook übernommen wurde, ist auf der Messe in Köln zu sehen. In einem abgeteilten Bereich können Besucher dort durch virtuelle Räume streifen und müssen sich vor Angreifern schützen.

Der IT-Branchenverband Bitkom teilte zur Gamescom mit, jeder dritte Gamer ab 14 Jahren könnte sich vorstellen, eine solche Brille zu kaufen. Gut jeder Achte (12 Prozent) wolle sich auf jeden Fall eine Oculus Rift oder Morpheus zulegen. Der Bitkom hatte dafür eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben.

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