Parkour: Super Mario und Watchdogs im echten Leben

Parkour: Super Mario und Watchdogs im echten Leben

Sportliche Parkour-Künstler werben mit ihren YouTube-Videos indirekt für Gaming-Hits wie "Super Mario", "Assassin's Creed" und "Watch Dogs" - und entkräften dabei Vorurteile gegen die Gamer-Community.

Das Vorurteil, dass es sich bei Videospielen um eine Form von Realitätsflucht handelt, müssen sich begeisterte Gamer nicht selten anhören. Inzwischen dreht die Community den Spieß aber um und produziert aufwändige Filme, die sich auf Video-Plattformen wie YouTube wie ein Lauffeuer verbreiten.

Interessant wird dies, wenn die vermeintliche Stubenhocker-Gemeinschaft auf die sportlich-künstlerische Gruppe der so genannten Parkour-Läufer trifft: Bei dieser Fortbewegungsart geht es darum, möglichst effizient von einem Punkt A nach einem Punkt B zu gelangen – dies geschieht oft im urbanen Raum und beinhaltet akrobatische Einlagen, sowie Sprünge in luftigen Höhen. Videospiele, deren Inhalt nicht selten aus Lauf- und Springeinlagen besteht, eignen sich also perfekt als Vorlage für kleine Filmchen mit Parkour-Leistungen. Bei der Spielereihe „Assassin’s Creed“ hangelt sich der Spieler etwa an Hauswänden entlang und erledigt seine Feinde im Vorbeilaufen – beste Basis also, um einen entsprechenden Film auf der vergangenen Comic Con in San Diego zu drehen.

Freilich hat Ubisoft, das Unternehmen hinter „Assassin’s Creed“, das Springen und Laufen nicht erfunden – als Klassiker unter den so genannten „Jump and Run“-Spielen gilt viel mehr Nintendos „Super Mario“; und während das japanische Unternehmen mit miesen Verkaufszahlen bei der Wii U zu kämpfen haben, belustigt sich die Parkour-Community mit einem entsprechenden Video.

Ein Video aus der in Videospielen häufig verwendeten Ich-Perspektive bietet wiederum die Parkour-Version von „Mirror’s Edge“, die auf YouTube inzwischen über 5,2 Millionen Mal angesehen wurde.

Zurück zum Thema der vermeintlichen Stubenhocker kommen wir dann schließlich mit dem neuen Computerspiel „Watch Dogs“, bei dem sich die Helden seltener durch Waffengewalt als durch das Hacken von IT-Systemen profilieren. Auch dieses Video ist angenehm actionreich geworden.

Abgesehen von Videospiele-Adaptionen findet Parkour inzwischen immer mehr Verwendung in Kinofilmen, Fernsehserien und natürlich der Werbung. Verletzungsgefahr besteht dabei freilich auch, weshalb Anfängern die Nachahmung dieser Videos nicht zu empfehlen ist. Denn immerhin gilt in der Community das Credo: Parkour ist nur so gefährlich, wie man es sich selbst macht. Wer sportlich nicht allzu fit ist, sollte also doch vorerst lieber zum Konsolen-Controller greifen.

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