Fujitsu wird am Heimatmarkt die PC-Preise erhöhen

Fujitsu wird am Heimatmarkt die PC-Preise erhöhen

Der Computerhersteller Fujitsu verkauft zwei Drittel seiner Produkte in Japan, die Verteuerung von Zulieferteilen führt nun zu einer Anhebung der Preise.

Der japanische PC-Hersteller Fujitsu wird diesen Sommer die Preise am Heimatmarkt anheben. Als Grund dafür gibt der Konzern den schwachen Yen an, der den Zukauf von Komponenten teurer mache. Von der Preiserhöhung seien sowohl die neuen Modelle als auch bestehende betroffen. Der Yen ist derzeit auf einem Vier-Jahres-Tief. Kazuhiko Kato, Finanzchef von Fujitsu, sagt in einem Interview, es sei nicht möglich, die Zulieferer zu wechseln - dazu zählen etwa Intel und Microsoft, das die Software für die PC liefert.

Was für die japanischen Konsumenten schlecht ist, ist für die Elektronikkonzerne wie Sony oder auch Autohersteller wie Mazda positiv: Der schwache Yen macht deren Produkte im Ausland billiger und kurbelt den Export an. Fujitsu hingegen macht zwei Drittel seines Umsatzes am Heimatmarkt und leidet daher unter der derzeitigen Situation. Im Februar musste ein hartes Sparprogramm begonnen werden, das den Abbau von 5000 Jobs sowie die Verlagerung 4500 weiterer Stellen zu anderen Unternehmen vorsieht. Dennoch will Fujitsu im heurigen Geschäftsjahr wieder einen Gewinn schaffen.

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