GoPro & Co: FORMAT-Test Actioncams

GoPro & Co: FORMAT-Test Actioncams
GoPro & Co: FORMAT-Test Actioncams

Mit Actioncams ist jeder ein "Held"

Auf der Piste, am Strand, beim Klettern, beim Biken - Actioncams sind heute bei fast jeder Trendsportart "dabei“ und müssen dabei auch einiges aushalten. Ein FORMAT-Test inklusive Tauchgang offenbart die Stärken und Schwächen von zehn Action- und Adventure-Kameras .

Filme, was Du siehst - Actioncams sind die perfekte Ergänzung der anhaltenden "Selfie-Welle“. Die sogenannten Point-of-View-Kameras filmen das Geschehen aus der Ich-Perspektive, und das bei Gelegenheiten, in denen man normalerweise keine Hand zum Filmen frei hat, etwa beim Skifahren. Um einen möglichst realistischen Point-of-View-Shot hinzubekommen, werden die Kameras gerne um den Helm geschnallt, per Brustgurt befestigt oder an Lenker oder das Snowboard geklemmt.

FORMAT hat Marktführer und Newcomer einem Praxistest unterzogen und sogar auf einen Tauchgang mitgenommen. Das Ergebnis: Trendsetter und Platzhirsch GoPro muss sich künftig auf härtere Konkurrenz einstellen. Panasonic und Sony sägen mit ihrer aktuellen Actioncam-Generation erfolgreich am GoPro-Thron. Dazu kommen Klone aus Fernost wie die Champion von Braun oder 6S und 7S von Rollei. Ebenfalls Point-of-View-tauglich, aber auch als normale Fotoapparate einsetzbar sind Adventure-Kameras. Mittels Stativgewinde lassen sie sich auch an Brustgurten oder Lenkerklemmen befestigen. Wie der Name schon verrät, sind Adventure- oder auch "Outdoor“-Kameras nicht zimperlich: Wasser in flüssiger oder fester Form kann ihnen ebenso wenig anhaben wie klirrende Kälte (bis minus zehn Grad) oder rüde Stöße.

  • Gopro Hero 3+ Black Edition
    Action-Videos der berühmten GoPro-Helmkamera haben TV-Ausstrahlungsqualität. Die Schwachstelle der GoPro ist eher die Aufnahmekontrolle: Man sieht mangels Display nicht, was man aufzeichnet, und ist etwas unsicher, ob die Aufnahme auch läuft. Für Schnäppchenjäger: Mit der HERO 4 wird die 3+ Black jetzt zum Abverkaufsmodell. Auflösung: 12 Megapixel, 4K Objektiv: 15 mm (umgerechnet in Kleinbild) Ultraweitwinkel Preis: ab € 369,-
  • Panasonic HX-A500
    Das zweiteilige Konzept aus Kamera und Aufnahmeeinheit mit Display wirkt anfangs zwar mäßig praktisch, hat aber klare Vorteile: Die frei bewegliche Kamera erlaubt Shots aus den ungewöhnlichsten Perspektiven - von Pennäler-Aufnahmen unterm Tisch bis zur Plombenkontrolle. Sehr gute Videoqualität. Und: Man sieht hier, was man gerade filmt. Auflösung: 12,7 Megapixel, 4K Objektiv: 19 mm (in KB) Ultraweitwinkel Preis: € 429,-
  • Sony HDR-AS100VB / AS100VW
    Hilfe, wir haben den Camcorder geschrumpft: auf Zigarettenschachtelgröße! Im Gegensatz zur GoPro wird Sonys Actioncam seitlich an den Kopf geschnallt. Das Fahrrad-Kit (100VB) enthält auch eine Halterung zum Anschrauben. Bester Ton unter allen wasserdichten Actioncams, Schärfeprobleme bei Unterwasservideos. Auflösung: 13,5 Megapixel, Full HD Objektiv: 17,1 /21,8 mm (in KB) Ultraweitwinkel/Weitwinkel Preis: € 349,-
  • Toshiba Camileo x-Sports
    Toshibas X-Sports kann ihr Vorbild GoPro kaum verleugnen. Dank 2-Zoll-Display und viel Zubehör rechnet man sich trotzdem Chancen gegen den Platzhirsch aus. Bei der Videoqualität gelingt das freilich kaum: Hier liegt die Toshiba hinter GoPro, Panasonic und Sony. Überraschend gut schlägt sich sie sich (Tauchtiefe 60 m!) dafür unter Wasser. Auflösung: 12 Megapixel, Full HD Objektiv: 16,7 mm (in KB) Ultraweitwinkel Preis: € 279,-
  • Canon legria mini x
    Eigentlich wurde Canons handtellergroßer Mini-Camcorder ja für Selfie-Videos und Video-Blogger konzipiert. Dank Stativgewinde lässt sich die mini X mit Abstrichen aber auch als Actioncam einsetzen. Vorteil: Über das aufschwenkbare Display sieht man genau, was man filmt. Beim Ton schlägt sie alle Rivalen. Nachteil: nicht wasserdicht. Auflösung: 12,8 Megapixel, Full HD Objektiv: 17,5 mm (in KB) Ultraweitwinkel Preis: € 399,-
  • Canon powershot D30
    Wenn’s um Adventure-Fotoapparate geht, ist Canons PowerShot-D-Serie kaum zu schlagen. Auch die neue D30 enttäuscht die Erwartungen nicht: Schnappschüsse in Spiegelreflex-Qualität, Unterwasser nur von der "hauseigenen“ G1 X übertroffen. Dazu fast unzerstörbar: wasserdicht bis 25 Meter, stoßfest bis zwei Meter Fallhöhe, frostsicher bis -10°. Auflösung: 12,1 Megapixel, Full HD Zoom: 28-140 mm (in KB) Preis: € 299,-
  • Nikon 1 AW1
    Die erste Systemkamera mit der man trotz Wechselobjektiv ohne Wasserscheu untertauchen kann! Bei der Bildqualität liegt die AW1 einen Tick unter Canons G1 X. Im Unterwassertest waren Canons G1 X und D30 einen Hauch vorne. Beim Handling ist Nikons AW1 der Canon G 1 X wegen deren voluminösen Unterwassergehäuses aber klar überlegen. Auflösung: 14,2 Megapixel, Full HD Zoom: 30-74 mm (in KB) Preis: € 799,- (Set)
  • Nikon coolpix Aw120
    Gute Adventure- und Unterwasserkamera mit außergewöhnlichen Extras wie Höhen- und Tiefenmesser, Kompass, GPS und WLAN. Wasserdicht bis 18 m Tiefe, stoßfest bis zwei Meter Fallhöhe, frostbeständig bis -10°. Schönheitsfehler unter Wasser: Display-Helligkeit muss erst manuell aufs Maximum gestellt werden, um etwas erkennen zu können. Auflösung: 16 Megapixel, Full HD Zoom: 24-120 mm (in KB) Preis: € 299,-
  • Olympus stylus tough TG-3
    Das Adventure-Flaggschiff von Olympus entpuppt sich, ähnlich wie Canons D30, als Allrounder für brillante Bilder über wie unter Wasser (bis 15 m). Unterwasser: Hier boten TG-3 und D30 auch die besten Displays im Test. Im Winterbetrieb ist die TG-3 frostsicher bis -10°, Stürze aus zwei Meter Höhe übersteht sie unbeschadet. Auflösung: 16 Megapixel, Full HD Zoom: 25-100 mm (umgerechnet in Kleinbild) Preis: € 399,-

Canon Powershot G1 X Mark II plus U-case
Ready For Action: Ein Unterwassergehäuse macht die High-End-Kompaktkamera G1 X MKII wasser- und schneetauglich. Punkto Bildqualität ist die G1 über wie unter Wasser nicht zu toppen, was bei einem Preis auf DSLR-Niveau (€ 749,-) aber auch drin sein sollte. Das riesige, leider nicht kratzfeste Unterwassergehäuse kostet 299 Euro extra. Auflösung: 12,8 Megapixel, Full HD Zoom: 24-120 mm (in KB) Preis: € 749,- (€ 299,- Case) Preis: € 749,- (€ 299,- Case)

Weitere neue Cams

Im Uhrzeigersinn:
GoPro Hero 4: Die GoPro 4 "Black“ schießt 4K-Videos mit 30 Frames, die Silver Edition etwas weniger. € 479,99/€ 379,99
Ricoh WG-M1: Wasserdicht bis 10 m, kälteresistent bis -10°, stoßfest bis zwei Meter Fallhöhe. Full HD, Stereoton, 14 Megapixel, 1,5-Zoll-Display, WLAN. € 229,-
Ricoh WG-30. Extrem robuste Adventure-Kamera mit 16 Megapixel Auflösung, Full-HD-Video und 28-140 mm Zoom: Wasserdicht bis 12 Meter Tiefe, kälteresistent bis -10°, stoßfest bis 1,5 m Fallhöhe. € 249,-bzw. € 279,- (WLAN-Modell)
Sony HDR-AZ1VR. Ein Drittel kleiner als die AS100. Neu: eine Fernbedienung fürs Hangelenk mit 1,5-Zoll-Display zur Aufnahmekontrolle. € 349,- (Set mit Fernbedienung)

Formatwandler für ruckelfreie Bilder

Da hat man die tollsten Videos, aber man kann sie niemandem zeigen. Denn was am PC toll aussieht, ist am Smartphone oder Tablet ruckelig und völlig verpixelt. Der häufigste Grund: Der Videoplayer am Handy ist mit dem Original-Videoformat und der Datenrate des Streams schlicht überfordert. Abhilfe schafft etwa der "Formatwandler 5 SE“ von S.A.D.

Download: Formatwandler 5 SE von S.A.D.

Datei kostenlos herunterladen und installieren. Der Weg zur Seriennummer erfolgt aus dem Installationsprozess.

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