Endlich! Daumen runter statt Facebook-Likes

Endlich! Daumen runter statt Facebook-Likes

Facebook hat mit seinen "Like"-Buttons die Welt eindimensionaler und langweiliger gemacht. Eine Applikation eines US-Unternehmens gibt nun die Möglichkeit, auch mal den Daumen runter zu zeigen: Bei "Hater" darf online herumgemotzt werden.

"Hier ist eine App, dass es Dir möglich macht, jene Dinge zu teilen, die Du hasst: Hass auf Prominente, Politiker, schlechtes Service, Verkehrsstaus, Klassenkameraden oder peinliche Facebook-Freunde." Das amerikanische Unternehmen Hater fackelt nicht lange herum, wenn es um die Beschreibung seines Produktes geht: Es handelt sich um eine App gleichen Namens, die genau das tut, was Firmen- und Produktname versprechen: Hass!

Das klingt martialischer als es ist, tatsächlich lassen sich mit "Hater" einfach jene Dinge verbreiten, die man explizit NICHT will - siehe oben genannte Beispiele. In einem Interview hat Hater-Chef Jake Banks seine Idee als "Instagram für alles, das man hasst" bezeichnet.

Die "Hater"-App ist auf iTunes erhältlich; derzeit ist nur eine iOS-Version verfügbar. Android-User dürfen zu Recht auf eine baldige Verbreitung auf ihren Geräten hoffen.

Daumen runter statt Daumen rauf - eine echte Befreiung für Menschen, die eben nicht alles nur rosig sehen. Tatsächlich hat sich Facebook mit seinen eindimensionalen "Like"-Buttons eine Art Zustimmungs-Monopol im Internet gesichert. Das hat vor allem werbliche Effekte, schließlich soll das Facebook-Symbol auf möglichst vielen Internet-Auftritten von Unternehmen zu sehen sein.

Die Auswahl an entsprechenden "Hater"-Objekten scheint auch in Österreich endlos. Einzige Frage: Soll das "Daumen nach unten"-Symbol etwa auch bei Nachrichtenbeiträgen wie diesem hier eingesetzt werden? Sagen Sie jetzt nichts.....!

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