E-Books überholen echte Bücher

E-Books überholen echte Bücher

Österreichischer Buchhandel fordert mehr Rechtssicherheit bei digitalen Werken.

Kindle, iPad und andere Lesegeräte machen es möglich: Bücher brauchen heute nicht mehr in gedruckter Form gekauft werden. Die digitalen Varianten sind vor allem für Reisen praktisch – wie könnte man sonst 120 Bücher mitschleppen? Eine Hürde bleibt allerdings die Buchpreisbindung, viele Käufer sehen nicht ein, dass sie für ein digitales Werk genauso viel zahlen sollen wie für gedruckte Literatur.

Der Trend zum e-Book ist aber nicht aufzuhalten, das beweisen die jüngsten Zahlen aus dne USA: Dort haben im ersten Quartal erstmals die digitalen Bücher ihre gedruckten Pendants beim Umsatz überholt. Konkret wurden mit e-Books von Jänner bis März 282,3 Millionen Dollar umgesetzt (plus 28,1 Prozent), mit Hardcover-Büchern 229,6 Millionen (plus 2,7 Prozent). Klar voran bleiben allerdings Taschenbücher mit einem Umsatz von 299,8 Millionen. Hörbucher kamen im ersten Quartal auf einen Umsatz von 25 Millionen Euro, das ist meinem Plus von knapp 33 Prozent auch die höchste Zuwachsrate.

Der österreichische Buchhandel hatte im April einen Umsatzrückgang von etwas mehr als vier Prozent zu verzeichnen. Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels forderte zuletzt erneut mehr Rechtssicherheit bei E-Books: Zahlen aus Deutschland hätten gezeigt, dass noch immer deutlich mehr solcher digitalen Werk illegal heruntergeladen als legal gekauft werden. Dies würde die Verlage vor große Probleme stellen.

Nokia Zentrale in Espoo, Finnland

Wirtschaft

Nokias Auferstehung: Finnen beleben Handy-Marke wieder

Technik

Apple knickt ein: Weg frei für iPhone-Entsperrung

Technik

Und Action: GoPro kauft zwei Video-Apps