Donauinselfest: Videoüberwachung soll Sicherheit erhöhen

Donauinselfest: Videoüberwachung soll Sicherheit erhöhen

Videokamera-Lösung hilft unter anderem bei der Lenkung der Besucherströme.

Das Donauinselfest wird dieses Wochenenden wieder für einen Massenansturm auf der "Insel" sorgen. Die dreitägige Veranstaltung soll rund drei Millionen Besucher an den drei Tagen anlocken. Dass das größte Open-Air-Festival Europas in Sachen Sicherheit eine Herausforderung ist, ergibt sich alleine aus dem Gelände.

Moderne Technologie soll helfen: So haben die Unternehmen Kapsch und Netavis eine Videokamera-Lösung entwickelt, die einen Beitrag zur Sicherheit leisten soll. Laut Kapsch-Aussendung soll die Videoüberwachung dem Ordnungs- und Sicherheitspersonal dabei helfen, die Besucherströme am gesamten Festivalgelände zu lenken.

Antonio de Vall, Leiter der Business Unit Facility Solutions bei Kapsch BusinessCom, sagt: „Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir mit state-of-the-art Technologie dafür, dass hunderttausende Besucherinnen und Besucher das Festival sicher genießen können." Die Sicherheitskräfte würden ein Gesamtbild über die Besucherströme in Echtzeit erhalten und könnten rasch eingreifen. Know-how von Kapsch wird bereits zum zweiten Mal eingesetzt. Eine Analyse des Donauinselfestes aus dem Vorjahr hätte ergeben, dass die beteiligten Einsatzorganisationen die Sicherheitssituation am Donauinselfest äußerst positiv beurteilen.

27 HD-Kameras sind im Einsatz, die mit der serverbasierten IP-Überwachungslösung Observer von Netavis verbunden sind. Die zoom- und schwenkbaren Kameras werden auf Bühnen, Infostehern und Brücken installiert und überwachen Zu- und Abgänge zur Veranstaltung, Wege, Kreuzungen sowie Zuschauerbereiche. Auf riesigen Monitoren kann das Geschehen vom Veranstaltungspersonal beobachtet werden (Bild oben). Die Datenübertragung erfolgt über WLAN.

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