Diskussion um Social Media: Das Ende des Hype?

Diskussion um Social Media: Das Ende des Hype?

In ihrem neuesten Blogbeitrag analysiert Julia Scharmann, Head of Media Strategy bei der deutschen Paseo Marketing (Social Media- und Suchmaschinenmarketing) die derzeit vor allem in Deutschland laufende Debatte über die Zukunft der Social Media-Plattformen. Ihre Meinung: Diese Kommunikationsform ist längst mehr als ein zeitgeistiger Trend - und vor allem auch mehr als Facebook. Social Media sei vielmehr ein Konzept, um "Menschen und ihre Meinungen" zu vernetzen.

Vor kurzem hatte US-Professor Sree Sreenivasan bei einem Besuch in Wien Social Media als "weiteres Werkzeug, das man nutzen kann" bezeichnet - und nicht mit Kritik an Facebook gespart: Die Nutzer sollten viel genauer beobachten, welche Entwicklung das Netzwerk nehme.

Und bei einem Kongress des österreichischen Zeitungsherausgeberverbands VÖZ (zuletzt wegen seiner Forderung nach einer Besteuerung von Online-Werbung kritisiert worden) warnten Gökalp Babayigit, Homepage-Chef der "Süddeutschen Zeitung", und der deutsche Kommunikationswissenschafter Stephan Weichert vor einer falschen Beurteilung der Chancen von Social Media: Verlage würden die Potenziale des Internets noch immer nicht erkennen. Zusatz: Wichtiger als der Inhalt der Zeitung könnte bald die Frage sein, wie eine Zeitung mit ihren Lesern umgeht.

Letzteres scheint eine merkwürdige Ansicht fürs Publizieren. Julia Scharmann meint jedenfalls, die Plattformen würden sich viel mehr spezialisieren, es finde eine Art "Darwin´scher Auslese" statt. Ähnliches dürfte es in dem Bereich wohl auch bei Medien geben.

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