Die Software AG hält die Kriegskasse einsatzbereit

Die Software AG hält die Kriegskasse einsatzbereit

"Wir sind operativ und von der Bilanzstruktur so gut aufgestellt, dass wir theoretisch auch größere Übernahmen bis zu einer Milliarde Euro stemmen könnten", sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" laut Vorabbericht.

Er schließe daher nicht aus, "dass nächstes Jahr wieder eine Übernahme stattfinden könnte". Zukäufe sind Teil der Unternehmensstrategie der Software AG. Seit dem letzten größeren Zukauf, der Akquisition von IDS Scheer 2009, haben die Hessen vier kleinere Unternehmen übernommen. Die Software AG schaut sich laut Zinnhardt derzeit verstärkt Unternehmen an, die sich auf die Analyse von großen Datenmengen (Big Data) spezialisiert hätten "oder im Bereich Cloud tätig" seien.

Ins Jahresendgeschäft geht das Unternehmen mit Zuversicht. "Wir sehen zurzeit keine Verlangsamung der Nachfrage nach unseren Produkten." Daher sei man weiter positiv gestimmt. Vor diesem Hintergrund bekräftigte Zinnhardt den aktuellen Ausblick. Danach rechnet das nach SAP zweitgrößte deutsche Softwarehaus im traditionellen ETS-Geschäft mit Datenbanken für Großrechner mit einem Minus von zwei bis vier Prozent. Zugleich solle der Produktumsatz mit Integrationslösungen (BPE) um zehn bis 13 Prozent zulegen. Auch für das kommende Jahr zeigte sich Zinnhardt zuversichtlich.

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