IT-Experten fordern mehr Geld für Sicherheit

IT-Experten fordern mehr Geld für Sicherheit

Laut einer Studie glauben 88 Prozent der IT-Experten, dass ihre Sicherheitssysteme zu schwach sind. Sie fordern mehr Budget und besseres Personal, um Verbrecher und Hacktivisten abzuwehren.

Im Grunde wären ausreichend Tools vorhanden, um Cyberangriffe von Verbrechergruppen, Wirtschaftsspionen oder aktivistischen Hackergruppen das Handwerk legen zu können. Trotzdem fühle sich einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens EY zufolge mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Unternehmen weltweit nicht ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt.

Die Studie wurde unter 1755 Experten für IT-Sicherheit in 67 Ländern durchgeführt, und diese geben auch klare Angaben zu den Fehlern ihrer Unternehmen: 69 Prozent fordern, dass ihre Etats um mindestens die Hälfte angehoben werden – das sei nötig, um den Schutzbedarf des Unternehmens mit der Risikotoleranz der Geschäftsleitung in Einklang zu bringen. Und die Forderungen werden erhört: Rund die Hälfte der österreichischen Unternehmen werden das Budget in den nächsten zwölf Monaten erhöhen, bei der anderen Hälfte wird zumindest nicht gekürzt. In den vergangenen zwölf Monaten ist das Budget für IT-Sicherheit bei rund zwei Drittel der heimischen Unternehmen angehoben worden.

Probleme orten die IT-Verantwortlichen aber auch beim Personal: 57 Prozent sind überzeugt, dass der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ein Problem für die IT-Sicherheit darstellt. Bei mehr als der Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) gibt es keinen Spezialisten für neue Technologien und deren Auswirkungen, 47 Prozent verzichten auf ein eigenes Security Operations Center, 36 Prozent haben kein eigenes Gefahrenerkennungsprogramm, bei 18 Prozent gibt es kein Identitäts- und Zugriffsverwaltungsprogramm.

Verbrecher und Hacktivisten als größte Gefahr

Als größte Feinde sehen die befragten IT-Experten weltweit Verbrechersyndikate (59%), Hacktivisten (54%) und staatlich finanzierte Gruppen (35%). Als gefährlichste Mittel der potenziellen Angreifer sehen die Befragten Phishing (44 Prozent) und Malware (33 Prozent). Unwissende Mitarbeiter (44 Prozent) oder veraltete Systeme (34 Prozent) stellen nach Ansicht der Experten keine große Gefahr dar.

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