Cloud Computing: Nachholbedarf in Österreich bei Mobilnetzen

Cloud Computing: Nachholbedarf in Österreich bei Mobilnetzen

In einer Studie zum Cloud Computing hat Netzwerkhersteller unter anderem die Leistungsfähigkeit der fixen und der mobilen Netzwerke in verschiedenen Ländern analysiert.

Damit soll die sogenannte „Cloud Readiness“ überprüft werden, also die Voraussetzung für die Umsetzung professionellen Cloud Computings . Für eine optimale Eignung müssten die Netzwerke laut Cisco mindestens 2.500 kbps Download-, 1.000 kbps Upload-Geschwindigkeit und weniger als 100 ms Latenzzeit (Reaktionszeit des Netzes auf Eingaben) aufweisen. Im Rahmen der Untersuchung hat sich gezeigt, dass Österreich bei den mobilen Netzen noch Nachholbedarf hat.

Die Zahlen im Detail: Bei den festen Netzwerken wurden hierzulande durchschnittlich 10.123 kbps Download-, 2.385 kbps Upload-Geschwindigkeit und 58 ms Latenzzeit gemessen – das ist für Cloud-Dienste mehr als ausreichend. Hingegen wurden bei den mobilen Netzwerken Durchschnittswerte von 8.302 kbps Download-, 2.539 kbps Upload-Geschwindigkeit und 100 ms Latenzzeit gemessen. Im Vergleich zu Ländern wie Dänemark (16.681 / 7.953 / 64) ist das weniger berauschend. Abhilfe soll da die nächste Mobilfunkgeneration LTE schaffen, die derzeit von den Mobilfunkern rasch ausgebaut wird .

Rechenzentren sind Cloud-dominiert

Im jährlichen „Global Cloud Index“ von Cisco, der die Entwicklung der Jahre 2012 bis 2017 beurteilt bzw. prognostiziert, wird die Bedeutung von Cloud-Projekten für den Datenverkehr in Rechenzentren unterstrichen: Demnach werde sich in den nächsten vier Jahren der Cloud-basierte Verkehr um das Viereinhalbfache erhöhen und im Jahr 2017 schon 5,3 Zetabyte betragen. Der Anteil in den Rechenzentren wird von derzeit 46 Prozent auf 69 Prozent steigen, meinen die Studienautoren.

In Westeuropa wächst der Cloud-basierte Datenverkehr indes nicht so stark wie im weltweiten Durchschnitt, die Steigerung beträgt „nur“ das 3,4-fache. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 28 Prozent im Vergleich zu weltweit 35 Prozent. Überdurchschnittlich stark wächst hingegen der Cloud-Verkehr in den Regionen Naher Osten und Afrika (57 Prozent jährliche Wachstumsrate), Asien-Pazifik (43 Prozent) und Zentral-/Osteuropa (36 Prozent).

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