Amazon bringt Kindle Fire HD nach Österreich

Amazon bringt Kindle Fire HD nach Österreich

Es kommt wieder Bewegung in den Tablet-Markt: Ab 13. Juni geht Amazon mit dem Kindle Fire HD in Österreich in die Offensive. Auch der Amazon App Store steht dann zur Verfügung und bedeutet Konkurrenz für Apple und Google.

Ab dem 13. Juni wird der Online-Händler Amazon sein Tablet Kindle Fire HD sowie die Zusatzversion Kindle Fire HD 8.9 auch in Österreich verkaufen. Das Gerät mit einem sieben Zoll (17 cm) großen HD-Display wird 199 Euro (16 GB) bzw. 229 Euro (32 GB) kosten und ist damit preislich im unteren Mittelfeld angesiedelt. Die Variante mit dem größeren Bildschirm (8,9 Zoll = 22,6 cm) kostet 269 Euro bzw. 299 Euro, bestellt wird direkt bei Amazon .

Nicht nur in Österreich ist am 13. Juni Verkaufsstart für das Prestigeprodukt von Amazon, in 169 Ländern wird der Kindle Fire HD erhältlich sein. Hauptargument hinsichtlich der Hardware ist das HD-Display, das beim Fire HD eine Auflösung von 1920 mal 800 hat, beim Fire HD 8.9 gar 1920 mal 1200. Vorne ist eine HD-Kamera eingebaut, zudem verfügt das Gerät über eine Microsoft Exchange-Schnittstelle. Die Akku-Laufzeit der beiden Fire-Geräte soll zehn Stunden betragen.

App-Store als Killerargument

Wichtiger als Hardware-Details dürfte für potenzielle Käufer aber der App-Store von Amazon sein, der bisher für Österreicher nicht zugänglich war. Neben den erwartungsgemäß großen Auswahl an Büchern gibt es dort Zeitungen und Zeitschriften sowie Hörbücher. Und eine bereits recht ansehnliche Anzahl an Apps, etwa Spiele.

Mit der weltweiten Offenisve am Tablet- bzw. App-Markt will Amazon endgültig vom Online-Händler zum umfassenden Internet-Konzern aufsteigen und Unternehmen wie Google oder Apple Konkurrenz machen. Ein Vorteil: Bei Logistik und Empfehlungssystem ("Sie haben XY gekauft, wollen sie auch Z kaufen?") kann Amazon niemand etwas vormachen.

Auch die Bequemlichkeit der Kunden will Amazon nutzen: Die Fire-Tablets sind bereits mit dem Amazon-Konto des jeweiligen Käufers eingerichtet, was den Kauf von Büchern und Apps einfach macht. Amazon kann damit nach dem Vorbild von Apple - und vielleicht sogar ein Spur einfacher - weitere Umsätze generieren.

Nokia Zentrale in Espoo, Finnland

Wirtschaft

Nokias Auferstehung: Finnen beleben Handy-Marke wieder

Technik

Apple knickt ein: Weg frei für iPhone-Entsperrung

Technik

Und Action: GoPro kauft zwei Video-Apps