Netflix unter Zugzwang: Amazon ermöglicht Offline-Speichern

Bei seinem Streaming-Dienst "Amazon Prime" ermöglicht der US-Internetriese, Videos ab sofort auch offline zu speichern - das ist unter anderem für Langstreckenflüge praktisch. Indes scharrt Apple als neuer Anbieter in den Startlöchern, und auch die Telekom Austria ist mit "A1 Now" in den Ring gestiegen. Der Streamingmarkt wird zum Haifischbecken.

Netflix unter Zugzwang: Amazon ermöglicht Offline-Speichern

Für Netflix, den US-amerikanischen Videostreaming-Anbieter hinter der Serien wie "House of Cards" und "Orange is the new black" wird die Luft immer dünner - denn die Konkurrenz hat die Sendepause beendet und geht nun in die Offensive. Die Telekom Austria möchte Netflix mit dem Streaming-Angebot "A1 Now" Kunden abluchsen, kurz nach dem Start von Netflix Österreich konterte der Pay--TV-Anbieter Sky bereits mit "Sky Online". Außerdem wird darüber gemunkelt, dass auch Apple mit eigenen Filmen und Serien am Videostreaming-Markt mitschneiden will. Und dann gibt es noch den US-Handelsriesen Amazon.

Diesem ist in Österreich ein Faux Part passiert, als man den Streaming-Dienst Amazon Prime in Österreich zwar bewarb, ihn aber nicht ermöglichte. In Deutschland hat Amazon nach Eigenangabe aber inzwischen den "führenden Streaming-Service" und geht auch weiter in die Offensive: Denn während sich Netflix-Kunden ärgern, dass sie Videos auf ihren mobilen Geräten nicht zur Offline-Nutzung speichern können, ermöglicht Amazon dies nun für Geräte mit den mobilen Betriebssystemen iOS und Android. Netflix-Kunden können dies nur mit einem Trick schaffen.

Hier lesen Sie, wie Sie Netflix-Videos zur Offline-Nutzung speichern.

Abgesehen davon wirbt Amazon mit günstigeren Tarifen: Bei Netflix kostet das Abo mindestens 7,99 Euro pro Monat, Kunden von Amazon zahlen hingegen pro Jahr 49 Euro - also mit knapp über 4 Euro pro Monat nur etwas mehr als die Hälfte der Netflix-Kunden. Außerdem umgarnt der Online-Shop Neukunden mit weiteren Services aus dem Konzern: Wer sich für "Amazon Prime" registriert, bekommt Lieferungen schneller zugeschickt und kann sich Bücher für Amazons eReader, den Kindle, kostenlos ausborgen.

Der Kampf um die Streaming-Kunden ist wichtig, wie Marktforschungsdaten zeigen: Bereits bis 2018 wird sich laut Prognose der Strategieberatung Goldmedia der Umsatz mit Video-on-Demand (VoD) in Deutschland verdreifachen auf fast eine halbe Milliarde Euro. Daten zu Österreich liegen nicht vor - es ist aber davon auszugehen, dass sich das Geschäft hierzulande ähnlich entwickeln wird.

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