Googles neues Gesicht: Was hinter dem neuen Logo steckt

Google hat sein Logo adaptiert, die Schrift ist nun leichter lesbar - und erinnert dabei ein wenig an das Zimmer eines Kleinkinds. Die Änderung bei den bunten Buchstaben zeigt klar, wo Google künftig seine Schwerpunkte setzt.

Googles neues Gesicht: Was hinter dem neuen Logo steckt

Millionen Internetnutzern wird es heute in den ersten Minuten ihres Arbeitstages aufgefallen sein: Google, eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, hat sein Logo geändert. Die vier Farben – rot, blau, gelb und grün - werden zwar beibehalten, allerdings ist der Internetkonzern nun auf eine serifenfreie Schrift umgestiegen. Als „serifenfreie Schriften“ bezeichnet man jene, die auf kleine Linien am Ende der Buchstaben verzichten. „Arial“ ist zum Beispiel eine typische serifenfreie Schrift, „Times New Roman“ hingegen eine Serifenschrift.

Die Buchstaben wirken nun dicker, geradezu klobiger, als seien sie aus dem Zimmer eines Kleinkinds entlaufen. „Mit dieser Veränderung wurde eigentlich ein Schritt in Richtung Sesamstraße gemacht“, sagt Allen Adamson, Nordamerika-Manager des Marken-Beratungsunternehmens Landor Associates, gegenüber dem Finanznachrichtendienst Bloomberg: „Dadurch wirkt es freundlicher. Und je freundlicher und zugänglicher eine IT-Marke wirkt, desto besser. Dann hat man das Gefühl, dass es leichter zu verwenden ist.“

Auch andere IT-Unternehmen sind in den vergangenen Jahren auf eine klare, serifenfreie Schrift umgestiegen. Yahoo hat 2013 ein neues, serifenfreies Logo vorgestellt. Auch Apple, HP und Microsoft setzen auf klare, einfach lesbare Schriften.

Kampf um den mobilen Markt

Für Google ist dieses neue Auftreten vor allem wichtig, weil man seine Aktivitäten künftig um mobile Geräte herum aufbauen will – und die dicke, serifenfreie Schrift lässt sich auf den kleinen Bildschirmen einfacher lesen als der alte Schriftzug. An Stellen mit noch weniger Platz wird statt des gesamten Markennamens schlichtweg ein buntes „G“ verwendet. Und wenn der Nutzer seine Daten weder am Touchscreen noch per Tastatur eintippt, erscheint ein buntes Mikrofon.

So soll ihm in jeder Situation klar werden, dass er gerade einen Dienst von Google verwendet und dass Google für ihn arbeitet – egal, ob er spricht, auf eine Tastatur tippt oder einen Touchscreen bedient, ob er mit dem Tablet, dem Smartphone, dem PC oder der Smartwatch im Web surft.

Die Änderung der Wortmarke folgt einer noch größeren Änderung in der Struktur des Internetkonzerns. Denn vergangenen Monat gab das Unternehmen bekannt, sein Suchmaschinengeschäft von anderen Geschäftsbereichen stärker zu trennen – etwa von den Google X Labs, welche an Zukunftstechnologien wie dem selbstfahrenden Auto forschen, oder dem Biotechnologieunternehmen Calico, das die menschliche Alterung verlangsamen will. Alle strategischen Geschäftseinheiten des Konzerns sollen künftig unter der Dachmarke „Alphabet“ gebündelt werden.

Gestohlene Pässe, Unfälle und sonstige Ärgernisse können rasch den Urlaub verderben.
#urlaub #reise
 

Sicher im Urlaub: Eine App informiert über Reisewarnungen

Die jüngsten Terroranschläge in Ägypten und der Türkei sorgen für …

Mit dem Betriebssystem "Firefox OS" wollte Mozilla vor allem in Schwellenländern die Herzen der Handynutzer erobern. Doch der Plan scheiterte an der enormen Marktmacht des Google-Imperiums.
 

Mobile Kapitulation: Firefox OS verschwindet vom Handy

Mit dem Betriebssystem "Firefox OS" wollte Mozilla vor allem in …

Die besten Weihnachtsangebote der Mobilfunkbetreiber

Nicht alles was Handybetreiber als Weihnachtsangebot anpreisen ist …

Hedy Lamarr- Leinwandgöttin und Erfinderin

Hedy Lamarr- Leinwandgöttin und Erfinderin

Filmstar und Erfinderin Hedy Lamarr, geboren am 9. November 1914 in Wien. …