Google House: Virtueller Assistent begleitet durch den Alltag

Mit dem „Google House“ hat der US-amerikanische Konzern diese Woche im Wiener Museumsquartier seine Zelte aufgeschlagen; nach Stationen in New York, London, Paris, Hamburg, Zürich und München wird nun auch in Österreich gezeigt, wie sich die Kalifornier den Alltag der Zukunft vorstellen.

Google House: Virtueller Assistent begleitet durch den Alltag

Im Zentrum des Alltags steht nach Googles Vorstellung der Dienst „Google Now“: Eine Sprachsuche, die über das Smartphone mit Hilfe von „Google Maps“ und „Google Translate“ Hilfe im Alltag bietet. Bereits im Vorfeld hatte format.at darüber berichtet, dass Google sich vom Image eines Suchmaschinen-Anbieters loslösen und lieber den gesamten Alltag digitalisieren will ( nachzulesen unter diesem Link ).

Wie der Name „Google Now“ schon impliziert, soll der virtuelle Assistent die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bieten. So erinnert er an Geburtstage, indem er in den Kalender des Nutzers blickt; er warnt vor Gewitter, indem die Wetterlage am aktuellen Standort analysiert wird. Auch das Kinoprogramm in der Heimatstadt wird angezeigt: Zum richtigen Zeitpunkt erhält der Nutzer die für ihn relevanten Informationen, wirbt Google – dafür verwendet das System jene Daten, mit denen es zuvor vom Menschen gefüttert wurde.

„Wie viele Kalorien hat eine Avocado?“

Außerdem kann der Nutzer – ähnlich wie bei Apples virtuellem Assistenten „Siri“ – dem Smartphone Fragen stellen. „Wie viele Kalorien hat eine Avocado?“ oder „Wie viel Cholesterin ist in einem Ei?“ sind etwa einfache Fragen zu Nährwertangaben, die das System beherrscht.
Außerdem ist es möglich, sich per Sprachbefehl Befehle zu geben – „Schicke eine SMS“ – oder Erinnerungen zu setzen: „Erinnere mich morgen an die Reinigung" schafft einen entsprechenden Eintrag im Google-Kalender. Außerdem ist es mit dem virtuellen Assistenten möglich, Texte aus bis zu 70 Sprachen zu übersetzen.

Buddy für die Reise

Zudem versucht Google, den eigenen Kartendienst Google Maps als virtuellen Reisebegleiter für den Sommerurlaub zu positionieren. Praktisch ist, dass die Karten im Offline-Modus herunter geladen werden können und somit immer verfügbar sind – das spart teure Roaming-Gebühren im Ausland.

Außerdem wirbt Google damit, dass viele Daten zu öffentlichen Verkehrsmitteln, etwa die Abfahrtzeiten von Zügen, abrufbar sind. In Österreich ist das nicht der Fall: Am gleichen Tag, an dem Google im MQ sein Haus aufbaute, erläuterte Christian Kern, CEO der ÖBB Holding, dass die ÖBB keine Echtzeit-Daten an Google übermitteln. Stattdessen hat Kern mit der Asfinag, den Bundesländern und dem BMVIT eine eigene Lösung für Österreich entwickelt. Mehr dazu erfahren Sie unter diesem Link.

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