Hans Knauß und Zenith: Gesucht und gefunden

Hans Knauß zu Besuch in Le Locle: "Die Produktionsprozesse in einer derart traditionsreichen Manufaktur wie Zenith hautnah zu erleben, fand ich extrem faszinierend."

Hans Knauß zu Besuch in Le Locle: "Die Produktionsprozesse in einer derart traditionsreichen Manufaktur wie Zenith hautnah zu erleben, fand ich extrem faszinierend."

Hans Knauß und die Hundertstelsekunden haben sich ausgesöhnt. Dank Zenithkann er heute über sein gespaltenes Verhältnis zu kleinen Sekundenbruchteilen schmunzeln und trägt sein persönliches Happy End sogar am Handgelenk.

Sie war wirklich nicht auf seiner Seite, solange er als Skirennläufer aktiv war. Die verflixte Hundertstel. Hans Knauß kann sozusagen einen Negativrekord für sich verbuchen: für die meisten knappen Entscheidungen zu seinen Ungunsten. 1999 in Beaver Creek fehlte ihm im WM-Super-G nur eine einzige Hundertstelsekunde auf die beiden Erstplatzierten Hermann Maier und Lasse Kjus. Eine Bronzemedaille mit bitterem Beigeschmack.

"Aufgeteilt auf mehrere Bewerbe fehlten mir insgesamt nur acht Hundertstelsekunden, dann wäre ich zwei Mal Weltmeister geworden und hätte zwei weitere Bronzemedaillen bei Großereignissen geholt - einmal bei den Olympischen Spielen in Nagano 1998 und einmal in Vail/Beaver Creek bei der WM-Abfahrt 1999 fehlten jeweils nur zwei Hundertstel auf einen Podestplatz", bilanziert Hans Knauß. Doch inzwischen kann er darüber lächeln. "Ich muss aber eines sagen: Für das Pech, das ich bei Hundertstelentscheidungen hatte, ist mir in anderen Belangen im Leben vieles zurückgegeben worden." Versöhnliche Worte eines großen Sportlers.

Zeit-Faktor

Natürlich sind für einen Rennläufer so knapp verpasste Triumphe extrem bitter und unwiederbringlich. Hans Knauß hat seine Qualitäten als "Phönix aus der Asche" aber mehrfach unter Beweis gestellt. Seine positive Ausstrahlung und sein bodenständiges Naturell haben ihm viele Türen geöffnet. Heute ist er einer der beliebtesten Co-Kommentatoren, Analytiker und Kamerafahrer bei Live-Übertragungen des ORF und überall gern gesehener Gast.

Hans Knauß und die Zenith El Primero 21

Bei einer Veranstaltung in Salzburg lernte er 2014 Alexander Seidl kennen, der schon damals als CEO Österreich und CEE für 30 weitere Länder für Zenith zuständig war. Bald darauf sprach Seidl den sympathischen Schladminger erneut auf seine Begeisterung für schöne Armbanduhren an. Bereits im August desselben Jahres wurde Hans Knauß als neuer Partner der Marke präsentiert, die er besser nicht hätte auswählen können.

Obwohl schon der legendäre Zehntelsekunden-Chronograph "El Primero" gut ans Handgelenk von Hans Knauß passte, eröffnete ihm Alexander Seidl bei der Tour Auto 2016 in Paris: "Jetzt habe ich die perfekte Uhr für dich! Zenith lanciert den ersten mechanischen Armbandchronographen, der auch Hundertstel messen und anzeigen kann!" Seither sind Hans Knauß und die Zenith "Defy El Primero 21" nur schwer voneinander zu trennen.

Kongeniale Partner: Hans Knauß und Alexander Seidl verbindet nicht nur die Liebe zu tollen Armbanduhren, sondern auch die Leidenschaft für edle Automobile.

Kongeniale Partner: Hans Knauß und Alexander Seidl verbindet nicht nur die Liebe zu tollen Armbanduhren, sondern auch die Leidenschaft für edle Automobile.

Wie bei allem im Leben des Hans Knauß hat auch der Beginn seiner Liebe zu Armbanduhren eine charmante Facette: Schon als Teenager liebäugelte er mit der allerersten Swatch, die 1983 den Uhrenmarkt revolutionierte. "Schwarz war sie, ganz schlicht mit weißem Zifferblatt. Die wollte ich unbedingt haben. Nachdem ich in den Ferien wochenlang auf der Alm als Hirterbub und Gastwirtschaftsgehilfe gearbeitet hatte, hab ich sie mir dann ganz stolz gekauft", erzählt Hans Knauß. "Ich hätte nie in meinem Leben ein Halsketterl oder ähnliches getragen. Für mich ist die Armbanduhr das einzige Schmuckstück."

Hans Knauß' Favorit: "Zenith DefyEl Primero 21" mit Keramikgehäuse und Kautschukband. Sein inhouse entwickeltes Uhrwerk zeigt die Hundertstelsekunden über einen zentralen Stoppzeiger an, der einmal in der Sekunde umläuft. Kostenpunkt: 12.100 Euro.

Hans Knauß' Favorit: "Zenith DefyEl Primero 21" mit Keramikgehäuse und Kautschukband. Sein inhouse entwickeltes Uhrwerk zeigt die Hundertstelsekunden über einen zentralen Stoppzeiger an, der einmal in der Sekunde umläuft. Kostenpunkt: 12.100 Euro.

Also kamen bald teurere Modelle dazu? "Ganz ehrlich, geschaut hab ich immer, und Zenith lernte ich vor allem durch Felix Baumgartner kennen. Die Uhren haben mir sehr gefallen, aber ich war immer ein bisschen zu knausrig", gibt der Schladminger ehrlich zu.

Heute darf er aus seinem persönlichen Zenith-Chronographen-Sortiment wählen. Sein Liebling ist natürlich die "Defy El Primero 21", die nicht nur die Hundertstel misst, sondern mit ihrem Keramikgehäuse trotz maskuliner Größe leicht und angenehm zu tragen ist.

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