U-Haft für Rechtsanwalt wegen OeBS-Affäre

U-Haft für Rechtsanwalt wegen OeBS-Affäre

Der in die Malversationen verwickelte Rechtsanwalt Friedrich Flendrovsky sitzt in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigt die Festnahme gegenüber FORMAT. Behördensprecher Thomas Vecsey: „Der Haftgrund lautetVerdunkelungsgefahr.“

Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien seit dem Vorjahr gegen mehr als 30 Personen. Neben Flendrovsky werden etwa die Ex-OeBS-Geschäftsführer Michael Wolf und Johannes Miller sowie die frühere OeBS-Marketingchefin Raluca T. ermittelt.

Politisch brisant ist die OeBS-Affäre, weil der amtierende Vize-Gouverneur der Oesterrreichischen Nationalbank in den Sog der Ermittlungen gezogen wurde: Als Aufsichtsratsvorsitzender der Nationalbank-Tochter OeBS soll Wolfgang Duchatczek die dubiosen Machenschaften von Wolf und Co geduldet haben. Über das Schmieren ausländischer Amtsträger zur Erlangung lukrativer Banknotendruckaufträge in Aserbaidschan und Syrien soll er informiert gewesen sein, heißt es.

Durch die "Anstaltslösung" muss der österreichische Staat auch für alle Haftungen aus dem Bundesland Kärnten aufkommen. Die Staatsschulden und Risiken für den Bund steigen dadurch unmittelbar.
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