"Es ist eine Sauerei, dass man versucht, meine Frau da reinzuziehen"

"Es ist eine Sauerei, dass man versucht, meine Frau da reinzuziehen"

Der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly hat die Vorwürfe rund um den Ankauf von Grippeschutz-Masken als "haltlose Unterstellung" zurückgewiesen.

"Es ist eine Sauerei, dass man versucht, meine Frau da reinzuziehen". Meine Zusammenarbeit mit der Firma Dräger hat schon in den 90er Jahren begonnen, lange bevor meine Frau Gesundheitsministerin wurde", empörte sich Mensdorff in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich".

Das Honorar von Dräger habe er ausschließlich für Projekte in Osteuropa erhalten, betonte Mensdorff. "Die Leistungen sind genau dokumentiert. Mit Geschäften von Dräger in Österreich hatte ich nie etwas zu tun."

MP überrascht über Strafantrag

Der am Freitag bekannt gewordene Strafantrag der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts der Geldwäsche, falsche Beweisaussage in zwei Untersuchungsausschüssen und Vorlage eines angeblich verfälschten Beweismittels im gegen ihn laufenden Ermittlungsverfahren, habe ihn überrascht. Er habe nach fünf Jahren mit einer Erledigung gerechnet. Mensdorff: "Ein für allemal, ich habe niemanden bestochen".

Gegen Motorola-Anwalt Marcus Asner habe er eine Strafanzeige wegen Verleumdung eingebracht. Und im parlamentarischen Untersuchungsausschuss, vor den er kommenden Dienstag geladen ist, will sich Mensdorff-Pouilly der Aussage entschlagen. "Es gab keinen Cent Schmiergeld. Dieses Sauwort hat nur der Herr Pilz gegen mich aufgebracht."

Durch die "Anstaltslösung" muss der österreichische Staat auch für alle Haftungen aus dem Bundesland Kärnten aufkommen. Die Staatsschulden und Risiken für den Bund steigen dadurch unmittelbar.
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