Bawag-Skandal: Teure ÖGB-Prozesskosten sorgen für Bauchweh

Bawag-Skandal: Teure ÖGB-Prozesskosten sorgen für Bauchweh

Am 20. Juni wird sich Gewerkschaftspräsident Erich Foglar im Zuge des ÖGB-Bundeskongresses der Wiederwahl stellen. Die Wiederwahl ist reine Formsache, allerdings wird Foglar mit kritischen Fragen rund um die Causa Bawag konfrontiert werden.

Einerseits schwebt die milliardenschwere US-Klage von Ex-Bawag-Boss Helmut Elsner über ihm. Anderseits ist der ÖGB noch immer in ein teures Verfahren gegen seinen früheren Vorsitzenden Fritz Verzetnitsch und die früheren Bankvorstände involviert. Ursprünglich wollte die Gewerkschaft zehn Millionen Euro Schadenersatz. In dem zivilrechtlichen Verfahren soll geklärt werden, ob die ÖGB-Tochter AVB (Anteilsverwaltung Bawag) durch eine komplizierte Wertpapier-Transaktion unmittelbar nach der Fusion der BAWAG mit ihrer Tochter P.S.K. im Oktober 2005 geschädigt worden war.

Die Kosten für das Verfahren übersteigen aber mittlerweile die Klagssumme deutlich. Allein für die Anwälte belaufen sich die Kosten auf über zehn Millionen. Das ist der Hauptgrund dafür, dass bisher sämtliche Vergleichsaufrufe der Richterin auf taube Ohren stießen.

Durch die "Anstaltslösung" muss der österreichische Staat auch für alle Haftungen aus dem Bundesland Kärnten aufkommen. Die Staatsschulden und Risiken für den Bund steigen dadurch unmittelbar.
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