7 Tipps: So sparen Sie im Winter Energie und Heizkosten

7 Tipps: So sparen Sie im Winter Energie und Heizkosten

Je nach Raum empfehlen sich unterschiedliche Raumtemperaturen: Im Wohnzimmer darf sie höher sein als etwa im Bad oder Schlafzimmer.

Im Winter verbringt man mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als sonst - und das lässt auch den Energieverbrauch steigen. Sieben Tipps und einige Alltagstricks, um Strom- und Heizkosten zu sparen und es trotzdem kuschelig warm zu haben.

1) Richtige Raumtemperatur

Wählen Sie die richtige Raumtemperatur. Empfohlen werden 19 bis 20 Grad am Tag und vier Grad weniger in der Nacht. Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um rund sechs Prozent. Je nach Raum empfehlen sich unterschiedliche Raumtemperaturen, je nach Nutzung des einzelnen Zimmers. Im Wohnzimmer gelten etwa 20 bis 22 Grad Celsius als optimal und angenehm, da man sich hier in der Regel am längsten aufhält. Im Schlafzimmer darf die Temperatur ruhig ein paar Grad darunter liegen: 16 bis 18 Grad Celsius sind angebracht. Die Wärmeenergie, die sie unter der warmen Bettdecke ohnehin nicht brauchen, wird gespart. Als Faustregel gilt: Die Heizung circa zwei Stunden vor dem Schlafengehen herunterdrehen.

Im Bad hingegen will man nach dem Duschen nicht frieren. 24 Grad gelten hier als optimal. Darauf achten sollte man auch, dass man die Türen zwischen den Räumen geschlossen hält, da die Wärme sonst entweicht. Trotz allem sollte man bedenken, dass man pro Grad niedrigerer Temperatur bis zu sechs Prozent Energie spart.

2) Sinnvoll lüften

Frische Luft ist gesund – besonders in den eigenen vier Wänden. Deshalb sollte man die Wohnung oder das Eigenheim regelmäßig lüften. Am besten kurz, aber vollständig: Beim sogenannten „Stoßlüften“ rund zwei bis vier Minuten. Bei vollständig offenem Fenster ohne Durchzug rund vier bis acht Minuten. Wichtig ist, dass sie vor dem Lüften die Heizung abdrehen, sonst geht unnötig Energie verloren. Das Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt halten, ist nicht zu sinnvoll.

3) Wärmestau vermeiden

Decken Sie Ihre Heizkörper nicht mit Vorhängen ab. Über den Radiatoren sollten rund fünf Zentimeter Platz sein. Stellen Sie außerdem Möbel nicht zu nah an die Heizung. Beides verhindert eine optimale Wärmezirkulation: Die Hitze staut sich am Heizkörper und kann sich nicht im Raum verteilen. Dadurch steigen die Heizkosten.

4) Heizkörper entlüften

Luft überträgt Wärme wesentlich schlechter als Wasser. Ihre Heizanlage bringt damit nicht die erwartete Leistung. Außerdem rostet Ihr Heizkörper durch den Sauerstoff in der Luft viel leichter von innen. Das Entlüften funktioniert ganz einfach: Besorgen Sie sich einen passenden Entlüftungsschlüssel, öffnen Sie damit das Entlüftungsventil an Ihrem Heizkörper. Lassen Sie so lange Luft entweichen, bis ein kontinuierlicher Wasserstrahl aus dem Heizkörper kommt. Voilà! Ihr Heizkörper funktioniert wieder wie neu.

5) Thermostatventile einsetzen

Die Heizung auf Anschlag drehen bringt überhaupt nichts. Am besten setzt man Thermostatventile ein: Sie orientieren sich an der Raumtemperatur und passen die Leistung des Heizungskörpers an. Dadurch überheizt man die Räume nicht.

6) Heizungsrohre dämmen

Liegen Ihre Heizungs- und Warmwasserrohre direkt Aufputz, geben diese ohne Dämmung viel Energie direkt an die Umgebung ab. Diese Verluste lassen sich durch einfache Maßnahmen erheblich reduzieren, z.B. durch Schaumstoffprofile, die Sie in jedem Baumarkt für wenig Geld bekommen.

7) Fenster und Türe abdichten

Warten Sie auf einen windigen Tag und halten Sie eine brennende Kerze an Ihre Fenster- und Türrahmen. Erneuern Sie dann, falls nötig, Ihre Dichtungen.

20 Grad Celsius gelten als angenehme Raumtemperatur.

Smart: Tricks für den Alltag

  • Wollpullover statt T-Shirt: Die richtige Kleidung zu Hause kann auch schon dabei helfen, Geld zu sparen. Beim Fernsehen oder Lesen auf der Couch kann man sich auch eine Decke über die Beine legen - und die Heizung dafür weniger aufdrehen.
  • Günstige Alternative: Besonders bei alten Doppelfenster ist ein Austausch oft mit hohen Kosten verbunden. Spalten und Ritzen lassen sich auch durch Dämm- und Dichtungsstreifen abschließen.
  • Sparsam backen und braten: Beim Backen und beim Braten kann man Energie sparen. Das Vorheizen kann man überspringen und so die gesamte Wärme des Ofens nutzen. Öffnen Sie während des Backvorgangs die Ofentür nicht, denn dadurch geht viel Energie verloren. Es lohnt sich auch mit Niedertemperatur-Garmethoden zu experimentieren. Diese reduzieren den Energieverbrauch und verhelfen zu besonders zarten, saftigen Braten.
  • Warmwasser sparen: Auch wenn ein heißes Bad im Winter besonders verlockend ist: Duschen verbraucht viel weniger Wasser. Bis die Wanne voll ist wird außerdem drei Mal so viel Energie verbraucht wie beim Duschen
  • Kerzen anzünden: Kerzenlicht ist stimmungsvoller als Deckenleuchten. Verzichten Sie auf eingeschaltete Lampen und zünden Sie ein paar Kerzen an. Bald ist sowieso erster Advent.
  • Kürzere Garzeit: Beachten Sie, dass Topf und Herdplatte beim Kochen gleich groß sein sollen. Außerdem kocht das Wasser für die Pasta schneller, wenn Sie einen Deckel darauf geben.

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