Soforthilfen für EPU und freie Dienstnehmer

Was Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer, Non-Profit-Unternehmen und Kleinstunternehmen tun müssen, um Soforthilfe zu bekommen.

Soforthilfen für EPU und freie Dienstnehmer

Seit Freitag, 27. März, 17.00 können über die Homepage der WKO Anträge für den inzwischen mit zwei Milliarden Euro dotierten Härtefallfonds gestellt werden , mit dem EPU, freien Dienstnehmern, Non-Profit-Unternehmen und Kleinstunternehmen geholfen werden soll. Dabei wird direkt Cash überwiesen, das nicht zurück gezahlt werden muss.

Der Zuschuss dient laut Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer im aktuellen trend der Bestreitung der Lebenserhaltungskosten – für den Verdienstentgang ist der Nothilfefonds vorgesehen, für den Details erst Anfang April konkretisiert werden dürften.

2-Phasen-Hilfe

Die Soforthilfe ist in zwei Phasen aufgeteilt: Am Beginn werden entweder 500 oder 1.000 Euro sofort ausgezahlt. In Phase 2 werden Auszahlungen in Höhe von 80 Prozent des verlorenen Einkommens für maximal drei Monate getätigt. Maximum pro Monat sind 2.000 Euro, insgesamt geht es also um bis zu 6.000 Euro.

Achtung: Es gibt Ober- und Untergrenzen. Wer 2019 netto mehr als 33.000 Euro verdient hat, ist ebensowenig anspruchsberechtigt wie jemand, der unter 5.527,92 Euro verdient hat – und damit nicht der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung unterliegt.

EPU haben aber auch die Möglichkeit, Sozialversicherungsbeiträge zu stunden.

Hilfen für die Kreativwirtschaft

Wichtig für die Kreativwirtschaft: Garantien wird es auch für nichtgewerbliche EPU geben, damit sollten auch Vortragende, Künstler, Journalisten oder Fotografen finanzielle Sicherheit bekommen.

Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek hat die Erhöhung des Unterstützungsfonds der Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF) um bis zu fünf Mio. Euro angekündigt und weitere Hilfen in Aussicht gestellt.

Erste Hilfen in Wien

Die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer Wien haben bereits einen Notlagefonds für EPU und Unternehmen bis maximal zehn Mitarbeiter dotiert: Wer Umsatzrückgänge von mehr als 50 Prozent hat, bekommt unbürokratische Soforthilfe und soll direkt mit der Antragstellung auch die Auszahlung bekommen.

Wichtig: Anträge können erst ab dem 1. April gestellt werden, da der Umsatzrückgang für März nachgewiesen werden muss.

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Offene Rechnungen einfordern

Um die eigene Liquidität in der Krise zu sichern, sollten besonders EPU und Kleinstunternehmen ein konsequentes Forderungsmanagement betreiben: "Das Legen der Rechnung ist und bleibt dabei der entscheidende Faktor. Allein schon deshalb, um Rechtssicherheit zu erlangen", sagt Walter Koch, Geschäftsführer der KSV1870 Forderungsmanagement.

Wird eine Rechnung nicht bezahlt, sollte mit dem Geschäftspartner rasch Kontakt aufgenommen werden, um dessen individuelle Situation zu besprechen. Insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es ratsam, eine für beide Seiten sinnvolle Lösung zu finden, etwa indem Ratenzahlungen oder Stundungen vereinbart werden.

Sollten die Maßnahmen scheitern, gibt es die Möglichkeit, einen Kreditschutzverband - beim KSV ist die Mitgliedschaft im ersten Jahr aktuell gratis - oder einen spezialisierten Anwalt mit der Einleitung des Inkassoprozesses zu beauftragen.

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