Brillentrends: Was 2018 auf den Nasen landet und welche Innovation Tooz verspricht

Brillentrends: Was 2018 auf den Nasen landet und welche Innovation Tooz verspricht

Der Brillenmarkt boomt und verschafft der augenoptischen Industrie massive Umsatzzuwächse. Während der Optikerbranche die Alterspyramide in die Karten spielt und aktuelle Trends die Verkaufszahlen ankurbeln, steht das Joint Venture Tooz mit smarten Brillen in den Startlöchern.

Die Zahl der über 65-Jährigen Österreicher hat in den vergangenen Jahren stark zugelegt, Der Anteil an Kindern und Jugendlichen hingegen ist vielerorts gesunken. Wie statistik.at berichtet, lag das Durchschnittsalter Anfang 2017 mit 42,5 Jahren um rund 0,2 Jahre über dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur kommt der Optikerbranche zugute, welche vom allgemeinen Trend, für jeden Einsatzzweck eine individuelle Brille anzuschaffen, zusätzlich profitiert. Der Kunde möchte heute zu jeder Gelegenheit die perfekte Lösung für ideale Sicht. Modische Aspekte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Brillen sind inzwischen mehr, als Sehhilfen. Sie avancieren zu dekorativen Accessoires, die gerne passend zur Garderobe ausgewählt werden.

Brillentrends 2018

Aktuell gefragt, sind Brillen mit markantem Design. Sechs- oder gar achteckige Gestelle und extravagante Farben sind derzeit in vielen Katalogen präsent. Dem gegenüber stehen Varianten mit eher nostalgischem Charakter sowie die seit Jahren angesagten Pilotenbrillen. Letztere werden 2018 unter anderem in auffälligen Nuancen wie Blau oder Rot getragen. Filigran und edel zeigen sich die Kollektionen der führenden Designer. Zarte Pastellfarben dürften vorwiegend in Frühjahr und Sommer die Schaufenster zieren. Die Materialauswahl wird in diesem Jahr besonders von Kupfer, Silber und Gold, aber auch schwarzen sowie transparenten Kunststoffen geprägt sein. Nicht fehlen dürfen Edelstahl- und Titanbrillen.

Stationärer Handel und digitale Lösungen elementar

Hinsichtlich der Einkaufsoptionen entscheidet sich noch immer ein Großteil der Kunden für den stationären Einzelhandel. Die meisten Brillenträger schätzen die Beratung vor Ort und möchten auf das Fachwissen der Experten nicht verzichten. Auch die individuelle Anpassung ist unverzichtbar. Trotz der hohen Nachfrage im lokalen Handel, ist die Bedeutung des E-Commerce nicht zu unterschätzen. Neben der offiziellen Internetpräsenz von Marken und Optikern erfreuen sich Vergleichsportale und Ratgeber, wie brillen.org, zunehmender Beliebtheit. Derartige Plattform gewähren Verbrauchern den schnellen Überblick über aktuelle Brillenmodelle und beraten Seitenbesucher zu Fassungen, Gesichtsformen und mehr. Da sich viele Käufer vorab unabhängig von Öffnungszeiten online informieren, ergibt sich für Hersteller und Dienstleister der Branche ein massives Potenzial, um Interessenten bei der ersten Recherche im Netz „abzuholen“ und für sich zu gewinnen.

Um sich auch künftig wichtige Marktanteile zu sichern, ist der Schritt zu digitalen Angeboten generell unausweichlich. Einige Beispiele:

  • Brillen aus dem 3D-Drucker
  • Sehtests am Bildschirm
  • virtuelle Brillenanprobe
  • 3D-Gesichtsscans

Auch die digitalisierte Sehstärkenanpassung wurde vorgestellt. Alle Serviceleistungen, die sich theoretisch in digitaler Form anbieten lassen, werden in Zukunft auch vorwiegend auf diese Weise präsentiert. Einiges ist noch Zukunftsmusik, wird den Markt aber dennoch verändern.

Joint Venture Tooz arbeitet an Datenbrille

Eine weitere Innovation steht in Deutschland in den Startlöchern: Die Datenbrille. Bereits 2017 kündigten Zeiss und Telekom auf dem Mobile World Congress an, in Kooperation die Entwicklung smarter Brillen anzustreben. Kürzlich gaben die beiden Unternehmen weitere Informationen zur Partnerschaft und den Plänen zur Datenbrille bekannt. Für die Entwicklung wird künftig das Joint Venture „Tooz“ verantwortlich sein, an dem Zeiss und Telekom jeweils 50 Prozent Firmenanteile halten.

Die smarten Brillen könnten schon bald Einsatzbereiche wie Fitness, Logistik und Industrie bereichern. „In den vergangenen Monaten konnten Partner aus Industrie, Wirtschaft und Forschung bereits erste Erfahrungen mit einer Entwicklerversion der Datenbrille machen“, heißt es im deutschen Online Magazin für digitales Business t3n.de. Über 40 Unternehmen sollen sich an den Tests beteiligt haben.

Auch Intel hat Datenbrillen für sich entdeckt, will die Herstellung, genau wie Tooz, aber nicht selbst übernehmen. Wie die smarten Brillen den Alltag der Zukunft beeinflussen und welche Konzerne die Nase vorne haben werden, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der Kampf um die beste Marktposition längst begonnen hat.


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