Reden ist ein guter Anfang

Reden ist ein guter Anfang

Über die Endlichkeit des Lebens zu sprechen, ist ein weit verbreitetes Tabu. Dabei kann gerade die Beschäftigung mit dem Tod dem Leben Sinn und Erfüllung geben.

Man steht mitten im Leben. Die Kinder werden größer. Gehen zur Schule, man fragt sich, welchen Beruf sie einmal haben könnten? Welche Neigungen, welche Begabungen sie haben. Was für sie das Beste wäre, damit sie ihr Leben selbst sinnvoll und erfolgreich gestalten können. Und unweigerlich denkt man zurück, wie das damals gewesen ist, als man selbst noch ein Kind, ein junger Mensch war – und wie sich die Eltern damals wohl dieselben Gedanken gemacht haben.

Die Eltern. Ja, sie sind älter geworden, noch rüstig, reden immer noch bei jedem Thema mit und sind bei jedem Vergnügen gerne dabei.

Kaum jemand will sich mit dem Ableben beschäftigen. Der Tod ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Und besonders der Gedanke an den Tod der Eltern wird weit von sich geschoben. Das ist verständlich. Schließlich bedeutet er auch Abschied nehmen für immer.

Doch Eltern haben ihren Kindern, die jetzt mitten im Leben stehen, vieles mitgegeben – so vieles, was sie für immer in der Erinnerung unvergesslich macht: gemeinsame Erlebnisse, Gedanken, Gespräche, Erkenntnisse. Aber auch viel Reales – das Geld für das erste Auto, die Unterstützung für die Wohnung.

Expertentipp

von Ulrich Welzel, Brain Active, auf die Trauerproblematik spezialisierter Berater und Buchautor


In 20 bis 30 Prozent der Erbfälle kommt es zu einem Rechtsstreit. Beim Thema Erben, Vererben und Unternehmensübergängegilt es daher, Streitigkeiten schon im Vorfeld auszuräumen.

Und sie haben auch selbst einiges aufgebaut, haben Vermögenswerte geschaffen. Das Haus im Grünen mit dem großen Garten, die prachtvolle Wohnung, Bilder, Antiquitäten, Sparbücher, Wertpapiere – und dann gibt es noch den Safe, von dem immer nur geheimnisvoll die Rede war.

Was soll damit geschehen, wenn die Eltern einmal nicht mehr sind? Wollen sie überhaupt alles an ihre Kinder weitergeben? Haben sie vielleicht Gedanken, Überlegungen, mit einem Teil ihres Vermögens auch andere zu bedenken? Eine Stiftung, die ihren Namen trägt und sie damit für viele gedanklich weiterleben lässt?

Die Antworten kann man nur finden, wenn man mit den Eltern über ihr Leben und ihre Vorstellungen von dem Danach spricht. Nur wer den Gedanken an den Tod nicht wegschiebt, kann das Leben und das, was davon bleibt, gestalten. Und Kinder können ihren Eltern dabei helfen.


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