VKI: Prämienunterschiede bei Ablebensversicherungen gewaltig

VKI: Prämienunterschiede bei Ablebensversicherungen gewaltig

Das Angebot ist, laut den Testergebnissen des VKIs vielfältiger geworden, die Auswahl somit noch schwerer. Im Gegensatz zu früher wird das Alter der Versicherungsnehmer stärker berücksichtigt. Wer raucht, zahlt meist mehr als die doppelte Prämie. Am günstigsten über alle Altersgruppen hinweg schnitten im VKI-Test die Europa Lebensversicherung, Interrisk und die Dialog Lebensversicherung ab.

Die Prämienunterschiede bei Ablebensversicherungen sind gewaltig. Das hat auch der VKI in einer aktuellen Marktuntersuchung festgestellt. Bei einem Einstiegsalter von 20 Jahren, einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Versicherungssumme von 100.000 Euro liegen die jährlichen Prämien laut VKI-Test zwischen 33 und 122 Euro.

Wer gefährliche Hobbys ausübt, oder einen gefährlichen Beruf, zahlt mehr

Anders als früher werden nun Zusatzrisiken höher bewertet. Etwa das Alter der Versicherten spielt eine größere Rolle. Neben dem Rauchen, schlägt bei Versicherungen auch bei riskanten Hobbys wie Motorradfahren, Drachenfliegen und ähnliches die Alarmglocken, ebenso bei gefährlichen Berufen wie Dachdecker, Skitourenführer. Sie müssen damit rechnen, deutlich mehr als andere Versicherte zu zahlen. Allerdings verlangen nicht alle Versicherungen dafür Zuschläge, so die Erkenntnis der Konsumentenschützer. Und nur weil es für Jüngere günstige Angebote gibt, gilt das noch lange nicht auch für 40- oder 50-jährige, so der VKI. Umso wichtiger ist es mittels Versicherungsvergleichsprogrammen wie durchblicker.at Vergleiche anzustellen oder unabhängigen Makler zu Rate zu ziehen.

Es gibt zwei Arten von Prämien

Bei Ablebensversicherungen sind grundsätzlich zwei Arten von Prämien zu unterscheiden: Einerseits die „Zahlprämie“, anderseits die „Tarifprämie“. Die Zahlprämie ist die Prämie, die nach Vertragsabschluss von der Versicherung in Rechnung gestellt wird. Diese Prämie kann sich über die Laufzeit des Vertrags jedoch noch erhöhen. Die Entscheidung über die spätere Erhöhung der Prämie liegt bei der Versicherung. Die sogenannte „Tarifprämie“ bezeichnet die Höchstgrenze, bis zu der die Versicherung über die Laufzeit des Vertrags die Zahlprämie anheben darf.

Prämie kann sich während der Laufzeit deutlich erhöhen

Reinhold Baudisch, Boss des Onlinevergleichsportals durchblicker.at: „Bei der Auswahl der Ablebensversicherung sollte man daher nicht ausschließlich auf die aktuelle Prämie ihres Vertrags achten, sondern auch berücksichtigen, dass sich diese Prämie über die Laufzeit teils noch deutlich erhöhen kann. Wer ein Produkt auswählt, bei dem die Zahlprämie und die Tarifprämie nicht zu weit auseinanderliegen, trägt weniger Risiko für spätere Preiserhöhungen. Daher zeigen wir in unserem Rechner auch beide Prämien an und erlauben dem Konsumenten auch eine Sortierung nach Tarifprämie.“

Unterschiedliche Anforderungen an Versicherte

Darüber hinaus haben Versicherungen vor einem Produktabschluss auch unterschiedliche Informationsbedürfnisse beim Kunden. Gerade bei höheren Versicherungssummen müssen Antragsteller neben allgemeinen Gesundheitsfragen zum Teil auch Blutbefunde oder ärztliche Atteste beibringen. Baudisch: „Wer hier bereits im Vorfeld die Voraussetzungen kennt, ist beim konkreten Abschluss dann weniger von den Formalitäten überrascht. Außerdem ist es nicht so, dass die günstigen Anbieter auch automatisch die mit dem größten Informationsbedürfnis sind.“ Um sich vor einem Abschluss gut zu informieren, ist das Vergleichsportal durchblicker.at und die Angebote der Anbieter zu vergleichen, hilfreich.
Der Online-Rechner für die Ablebensversicherung steht kostenlos und anonym unter https://durchblicker.at/lebensversicherung zur Verfügung.

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