Verwaltung: Anträge online einbringen soll günstiger werden

Verwaltung: Anträge online einbringen soll günstiger werden

2014 nutzten bereits 14 Millionen Österreicher die Help.gv-Seite. Bürger sollen sich künftig noch mehr sparen, wenn sie Anträge online einbringen.

Verwaltung 2.0: Künftig kann man sich noch öfter den Weg zum Amt sparen, denn es sollen weitere Dienstleistungen im Internet angeboten werden. Abrufbar sollen etwa bald Auszüge aus dem Melderegister sein, so Staatssekretärin Sonja Steßl. Bürger, die ihre Anträge elektronisch übermitteln, sollen bei den Gebühren begünstigt werden.

Mehr als 3,3 Millionen Österreicher nutzen bereits Finanz Online, den elektronischen Steuerausgleich. In Zukunft sollen den Bürgern weitere Services online offenstehen, ohne den Weg aufs Amt beschreiten zu müssen. "Mein Zugang ist eine Republik 2.0 - die Bürger sollen ein Recht darauf haben, ihre Amtswege über das Internet zu erledigen. Wir wollen die innovativste Verwaltung in Europa haben", so Steßl.

Durch die Digitalisierung ist auch eine Gebührensenkung von bisher kostenpflichtigen Verwaltungsdokumenten - wie etwa von Heiratsurkunden oder das Anmelden eines Gewerbes - geplant. Dazu gebe es Gespräche mit dem Bund, so Steßl. Personaleinsparungen seien von der zunehmenden Digitalisierung nicht zu erwarten - die Staatssekretärin verwies darauf, dass seit längerem in vielen Bereichen nur jede zweite Pensionierung nachbesetzt werde.

Die Herausforderung sei nun, die Dienste in der Bevölkerung bekannter zu machen. 78 Prozent der österreichischen Internetnutzer gaben in einer Studie an, dass ihnen viele Internetangebote der Verwaltung gar nicht bekannt seien.

Die Bürger ersparen sich laut "Reformdialog Verwaltungsvereinfachung" nicht nur den Aufwand einer Antragsstellung auf Papier, sondern auch Kosten von rund 14 Millionen Euro und 50.000 Stunden Zeit.

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