Tesla will Energiemarkt mit Haus-Batterie aufmischen

Tesla will Energiemarkt mit Haus-Batterie aufmischen
Tesla will Energiemarkt mit Haus-Batterie aufmischen

Laptop, Kühlschrank, Elektroauto: Geht es nach Tesla-Gründer Elon Musk soll in Zukunft das ganze Haus samt Fuhrpark mit Strom aus der Tesla Powerwall versorgt werden. Sie speichert den Strom, der etwa aus einer Photovoltaikanlage kommt.

Tesla-Chef Elon Musk hat großes vor: Jeder soll Strom aus einer Photovoltaikanlage für das Eigenheim speichern und so noch autonomer von den Energieversorgern werden. Die Lösung dafür: Die Tesla Powerwall, eine Batterie für Zuhause.

Der kalifornische Autobauer Tesla fertigt nicht nur Elektro-Sportwagen, sondern will mit einer Batterie für Hausbesitzer auch den Energiemarkt aufmischen. Sie soll ihren Strom etwa durch Photovoltaikanlagen bekommen. Auch die US-Regierung verfolgt das Thema aufmerksam: "Das ist eine spannende Geschichte. Um aber im Massenmarkt zu bestehen, müssen auch sie noch ihre Produktionskosten drücken", sagte US-Energieminister Ernest Moniz.

Diese Variante hält Moniz für die wohl spannendste Anwendungsmöglichkeit, wenn die Batterie in ein Solarpanel integriert wird: "Das Panel produziert Gleichstrom, den man direkt in die Batterie einspeisen und dort für einige Stunden ohne Umwandlung speichern kann." Tesla hat zum Ziel, Stromkunden in aller Welt unabhängig von ihren Energieversorgern zu machen.

Die Batterie wird laut Tesla in zwei Versionen angeboten: eine für einen 7kWh-Tageszyklus und eine für einen 10 kWh-Wochenzyklus. Tesla gibt 10 Jahre Garantie an und verspricht, dass die Batterie für die meisten Haushalte ausreicht, sie während der Spitzenlastzeiten - also morgens und abends - mit selbsterzeugtem Strom zu versorgen. Die Batterie soll einfach an der Hauswand zu installieren sein.

Tesla-Chef Elon Musk präsentiert die Haus-Batterie Powerall

Batterie Ende 2015 in Österreich lieferbar

Bei der Vermarktung arbeitet Tesla mit dem Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick zusammen. "Die neuen Tesla-Batterien markieren einen Meilenstein, denn kostengünstige und leistungsfähige Speicher sind eine Schlüsseltechnologie der dezentralen Energie-Revolution", sagte Lichtblick-Gründer Heiko von Tschischwitz.

Andere Batterieanbieter sind skeptisch, ob die Batterie aus den USA tatsächlich mehr kann als andere Akkus. Davon wird auch abhängen, wie stark die Folgen für große Energiekonzerne wie E.ON und RWE sein werden, deren Kerngeschäft mit großen Kraftwerken wegen des Ökostromausbaus ohnehin stark unter Druck geraten ist. "Wenn die Batterie für den Eigenbedarf billiger wird, kann diese Technologie durchaus zu einer ernsthaften Herausforderung für das klassische Modell der Energieversorger werden", sagte Moniz.

Derzeit stehen Batteriesysteme noch am Anfang der Entwicklung und sind dementsprechend teuer. Sie werden aber voraussichtlich mit weiter zunehmender E-Mobilität noch effizienter und kostengünstiger. Die ersten Speicher sollen nach Angaben von Tesla zum Preis von rund 3.500 Dollar (3.121 Euro) im Sommer auf den US-Markt kommen. Weltweit soll das Produkt bis zum kommenden Jahr erhältlich sein. In Österreich kann man die Batterie bereits reservieren, sie soll aber frühestens Ende 2015 ausgeliefert werden.

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