Steuerverfahren von Felix Baumgartner läuft noch

Steuerverfahren von Felix Baumgartner läuft noch

Das Steuerverfahren des Extremsportlers Felix Baumgartner ist offenbar noch im Laufen. In einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA sagte Baumgartner, er habe beim Unabhängigen Finanzsenat (UFS) eine Klärung seines Falles beantragt.

Dabei geht es um die Frage, ob die Steuervorteile aus dem "Sportler-Erlass" Baumgartner zustehen oder nicht. Eine Bestätigung seitens des UFS gab es auf APA-Anfrage vorerst nicht.

Baumgartner hatte vor einer Woche für Aufsehen gesorgt, weil er in einem Interview einen politischen Eingriff in sein Steuerverfahren nahelegte. Demnach habe ein von ihm namentlich nicht genannter Finanzstaatssekretär die Aberkennung des Sportler-Privilegs durch die Finanzbehörden "rückgängig gemacht". Der frühere Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka bestätigte zwar den Kontakt zu Baumgartner, betonte aber, lediglich eine allgemeine Prüfung des Falles veranlasst zu haben, die dann aber zu Ungunsten Baumgartners ausgefallen sei.

Sportler, die regelmäßig bei Wettkämpfen im Ausland auftreten, müssen seit 2000 nur noch ein Drittel ihres Einkommens versteuern, was einen Spitzensteuersatz von maximal 17 Prozent statt 50 Prozent bedeutet. Für Kritik sorgte zuletzt, dass dieser Steuervorteil nicht nur Preisgelder umfasst, sondern auch Werbeeinnahmen. Baumgartner lebt mittlerweile aus steuerlichen Gründen in der Schweiz.

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