Steuerspartipps zum Jahresende 1 Teil: Für alle Unternehmen

Steuerspartipps zum Jahresende 1 Teil: Für alle Unternehmen

Wie Unternehmen durch Gewinnfreibetrag und Wertpapiere Steuern sparen können. Worauf man bei der Energieabgabenvergütung, Penisonsrückstellungen bestimmter Wertpapiere und langfristigen Rückstellungen noch vor Jahresende achten sollten. Mit Tipps der TPA-Horwath-Steuerberater.

Bis zu 45.350 Euro Gewinnfreibetrag

Natürliche Personen mit betrieblichen Einkünften können sowohl bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnung als auch bei Bilanzierung einen Gewinnfreibetrag bis zu 13 Prozent des steuerlichen Gewinnes (ausgenommen Veräußerungsgewinne) geltend machen. Insgesamt können jedoch höchstens 45.350 Euro im Veranlagungsjahr geltend gemacht werden. Bis zu einem Gewinn von 30.000 Euro kann der Freibetrag jedoch ohne Investitionserfordernis geltend gemacht werden. Seit 2013 gilt eine abnehmende Staffelung des Gewinnfreibetrages, bis zu einem Gewinn von 175.000 Euro bleibt es aber bei 13 Prozent.

Wertpapier-Kosten und Verluste können im Betriebsvermögen steuerlich geltend gemacht werden

Wenn in Wertpapiere investiert wird, gilt es folgendes zu bedenken: So ist, laut TPA Horwath, ein Investment aufgrund der Wertpapier-KESt im Betriebsvermögen gegenüber dem Privatvermögen vorzuziehen, da das steuerlich vorteilhaft sein kann. So lassen sich Nebenkosten, andere Spesen und erweiterte Möglichkeiten Verluste zu verrechnen, im Betriebsvermögen steuerlich schonender gestalten.

TPA Horwath Tipp: Um Investitionen in ausreichender Höhe zu tätigen, ist eine Prognoserechnung empfehlenswert. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Investitionen noch heuer getätigt werden müssen. Die Anschaffung von Wertpapieren sollte unbedingt bereits vor den Weihnachtsfeiertagen erfolgen.

Energieabgabenvergütung nur für die letzten fünf Jahre

Ein Vergütungsantrag für Energieabgaben muss spätestens bis zum Ablauf von fünf Jahren gestellt werden. Für das Jahr 2008 und folgende kann ein Vergütungsantrag somit noch bis zum 31.12.2013 gestellt werden.

TPA Horwath Tipp: Auch für Dienstleistungsbetriebe besteht ein Vergütungsanspruch, allerdings nur für den Zeitraum bis 31.01.2011.

Wertpapiere für die Pensionsrückstellung

Zum Ende des Wirtschaftsjahres müssen für Pensionsrückstellungen bestimmte Wertpapiere und/oder Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen im Nennbetrag von 50 Prozent des vorjährigen Rückstellungsbetrages im Betriebsvermögen vorhanden sein. "Anteile an ausländischen Immobilienfonds werden nicht mehr steuerlich begünstigt", warnt TPA Horwath Steuerberaterin Monika Seywald.

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Rückstellungen für drohende Verluste

Langfristige Rückstellungen für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften dürfen steuerlich nur mit 80 Prozent des Teilwertes angesetzt werden.

TPA Horwath Tipp: Rückstellungen für Zeitausgleichsguthaben und Überstunden der Mitarbeiter können nach wie vor mit 100 Prozent angesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: http://www.tpa-horwath.at/de/ueber-uns/partner/monika-seywald

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