Spanien hilft den Banken mit einem Bilanztrick auf die Beine

Spanien hilft den Banken mit einem Bilanztrick auf die Beine

Die Regierung wolle den Geldhäusern erlauben, ihre latenten Steueransprüche in Steuergutschriften umzuwandeln, sagten fünf mit den Plänen vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Das brächte den Instituten auf einen Schlag 28 Milliarden Euro mehr Eigenkapital. Experten zufolge könnte das entscheidenden Einfluss haben, ob spanische Banken den Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) im nächsten Jahr bestehen.

Veröffentlicht werden sollen die Beschlüsse der Regierung erst im November, sagten die Insider. Die EZB habe dem Schritt zugestimmt. Eine Sprecherin des Finanzministeriums sagte, es gebe noch keine endgültigen Entscheidungen. Die Notenbank und das Wirtschaftsministerium wollten sich nicht äußern.

Latente Steuern - also künftige Steuervorteile, sie sich etwa aus Verlustvorträgen ergeben - werden von 2014 an nach dem Regelwerk Basel III nicht mehr als sicheres Eigenkapitalpolster anerkannt, wohl aber konkrete Steuerguthaben. Die Banken, von denen viele in der Finanz- und Immobilienkrise mit Staatshilfen gestützt worden waren, könnten letztere damit bei der Prüfung durch die EZB noch in die Waagschale werfen.

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