Reuige Steuersünder spülen Milliarden in deutsche Staatskasse

Reuige Steuersünder spülen Milliarden in deutsche Staatskasse

Mit Hilfe gekaufter Datenträger haben deutsche Behörden schon Tausende Steuersünder überführt. Selbstanzeigen spülten zusätzliche Milliarden in die Kassen des Fiskus. Im Schnitt lag, rein rechnerisch, die Steuerhinterziehung in Deutschland bei 58.000 Euro pro Person.

In Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, waren es vom 11. Januar 2013 bis 2. Januar 2014 genau 4509 Menschen, die dem Staat gestanden, ihm um seine Steuern geprellt zu haben. In Bayern entschieden sich 3.973 Menschen für eine Selbstanzeige. In Berlin waren es 966 Fälle, dreimal so viele, wie noch 2012. In Hessen verfünffachte sich die Zahl der Selbstanzeigen auf 2.844.

Sind Ossis ehrlicher, oder weniger bereit Steuersünden zu gestehen?

Am wenigsten Menschen waren, laut der Umfrage, die Ostdeutschen bereit ihre Vergehen dem Finanzamt zu melden. So gab es laut Ministerium in Sachsen-Anhalt nur 33 Steuersünder, in Mecklenburg-Vorpommern 21.

Bayern peppt durch Steuersünder Budget um 230 Millionen Euro auf

Die Methode, die Steuersünder zurückzahlen zu lassen, statt zu bestrafen, bescherten den Ländern einen Geldsegen: Die höchsten zusätzlichen Einnahmen verbuchte Hessen mit 588 Millionen Euro. Bayern kam auf 230 Millionen Euro. Rein rechnerisch hat damit jeder Steuerhinterzieher nachträglich knapp 58.000 Euro bezahlt.

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