Jetzt wird dem Mehrwertsteuerbetrug der Kampf angesagt

Jetzt wird dem Mehrwertsteuerbetrug der Kampf angesagt

Das Finanzministerium hat vor kurzem den Entwurf für eine "Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung" in Begutachtung geschickt, mit der der Beschluss der EU-Finanzminister vom Juni zur Bekämpfung des Mehrwertsteuerbetrugs auch in Österreich umgesetzt werden soll. "Gefälschte Rechnungen und Scheingeschäfte kosten die EU-Staaten jährlich mehrere Milliarden Euro", so die Finanzministerin Maria Fekter in einer Aussendung.

Die Finanzministerin will gegen den Karussell- bzw. Vorsteuerbetrug vorgehen. Dabei gibt es eine Kette von Warenlieferungen, wobei von einem oder mehreren Gliedern dieser Kette die Mehrwertsteuer nicht an die Finanz entrichtet wird. Am Zielort wird die Ware weiterverkauft und für diese Einkäufe die Vorsteuer geltend gemacht.

Durch die Einführung des "Reverse Charge"-Modells wird sich die Steuerschuld ans Ende der Lieferkette auf den Leistungsempfänger verschieben, die betrugsanfällige Vorsteuererstattung entfällt. "Österreich war lange Vorreiter im Kampf gegen Mehrwertsteuerbetrug in Europa", sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) in einer Aussendung.

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