Informationsaustausch in der EU wird auf Dividenden, Sparguthaben und Kapitalerträge ausgeweitet

Informationsaustausch in der EU wird auf Dividenden, Sparguthaben und Kapitalerträge ausgeweitet

Die EU verschärft den Kampf gegen Steuersünder. Ab 2017 sollen EU-weit die Banken automatisch Informationen über Dividenden, Kapitalerträge und Kontoguthaben ihrer Kunden an das zuständige Finanzamt weiterleitet werden.

Das EU-Parlament hat Pläne der Europäischen Kommission gebilligt, im Kampf gegen Steuerflucht den automatischen Informationsaustausch auf mehr Einkommensarten auszuweiten. Die EU-Abgeordneten stimmten am Mittwoch in Straßburg mit breiter Mehrheit dafür, dass diese neuen Regeln ab 2017 zur Anwendung kommen.

Konkret soll der Anwendungsbereich der EU-Amtshilferichtlinie auf sämtliche Einkommensarten erweitert werden. Dazu zählen auch Einkünfte aus Dividenden, Kapitalerträgen und Kontoguthaben.

Die bisherigen EU-Regeln, die 2014 in Kraft treten, schreiben bereits einen Austausch der "verfügbaren" Informationen über Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Aufsichtsrats- oder Verwaltungsratsvergütungen, Lebensversicherungen, Renten und Pensionen sowie Immobilienbesitz vor. Die derzeitigen Bestimmungen schreiben den Staaten aber nicht vor, diese Daten auch zu erfassen. Dieses Schlupfloch soll nunmehr ab 2017 geschlossen werden.

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